


Rückholmanagement in der Verwaltungsstelle Bautzen - die Rolle der Wohnbereichsvertrauensleute
Stephan Hennig, 1. Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Bautzen berichtete über das Rückholmanagement in der Verwaltungsstelle. Besonders interessierte die Rolle der 84 ehrenamtlichen Wohnbereichsvertrauensleute. Die Austritte der Rentner und Erwerbslosen gehen sehr kurzfristig, nach Möglichkeit innerhalb von 24 Stunden, an die ehrenamtlichen Kollegn in den 5 Regionalbüros. Dort nehmen die Kollegen Kontakt auf und vereinbaren Hausbesuche. Ca. 20 % der ausgetretenden Senioren und Erwerbslosen haben über diesen Weg ihren Austritt zurückgenommen. In 2 x 3 Tagesseminaren werden die Wohnbereichsvertrauensleute geschult.
Berichte aus den Verwaltungsstellen
Die AGA Ausschussmitglieder stellten ihre Aktivitäten vom Zeitraum November 2011 bis März 2012 vor und gingen auf die besonderen Schwerpunkte aus den Arbeitsplänen für 2012 ein. Unter anderem wurde genannt die Vorbereitungsarbeiten für 20 Jahre AGA Arbeit in Zwickau, Aufbau der AGA Arbeit in der Region Neuruppin und Wittenberg, Vorbereitung 1. Mai 2012, Aktionen gegen Rechts, Vorbereitungen von Seminaren, Erstellung einer neuen Infomappe in Leipzig, Projekt BR in Kleinbetrieben in Bautzen, Unterstützung der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie.
Informationen vom Vorstand
Thomas Krischer vom FB Sozialpolitik Ress. Allg. Sozial- und Arbeitsmarktpolitik/AGA informierte über:
Bezirkskonferenz und Personengruppenkonferenzen
Am 6. Juni 2012 findet die Jugend- und Frauenkonferenz statt und vom 7. Juni bis zum 8. Juni 2012 die große Bezirkskonferenz. Der Verteilerschlüssel für die Delegierten und Gäste wurde vorgestellt. Der bezirkliche AGA Ausschuss will mit einem Infostand vertreten sein.
AGA-Report 2012
Die Themen für den neuen AGA-Report 2012 wurden abgestimmt. Auch in diesem Jahr wollen wir unsere Erfahrungen und Aktivitäten gern anderen Gremien als Ideen zur Verfügung stellen.
AGA-Seminar 2012
Vom 18. Juli bis 20. Juli 2012 findet unser AGA-Seminar in Berlin Pichelssee statt. In einer Diskussionsrunde mit dem DGB Bundesvorstand, Bereichsleiter für Sozialpolitik, Ingo Nürnberger wollen wir über die Themen Rentenentwicklung, Altersarmut, Mindestlohn, Gesundheits- und Pflegereform sprechen.
Die nächste AGA-Ausschusssitzung findet am 24. Oktober 2012 in Berlin statt.
Auswertung 22. Ordentlicher Gewerkschaftstag
Doris Müller und Siegfried Schicke als Delegierte aus den Reihen der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit unseres Bezirkes berichteten über den Ablauf, ihre persönlichen Eindrücke, inhaltliche Themen und Anträge vom Gewerkschaftstag.
Informationen vom Vorstand
Thomas Krischer vom FB Sozialpolitik Ress. Allgemeine Sozial- und Arbeitsmarktpolitik/AGA informierte über die Mitgliederentwicklung und machte Ausführungen zum 7. AGA Report.
Berichte aus den Verwaltungsstellen
Die ehrenamtlichen AGA Vertreter aus den Verwaltungsstellen stellten ihre Aktivitäten in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit vom Zeitraum Juli bis November 2011 vor. Inhaltliche Schwerpunkte waren und sind zum Beispiel:
Beispiel Zwickau
Angelika Berner stellte die Erfahrungen und Methoden bei der Vermittlung gewerkschaftlicher Inhalte am Beispiel Zwickau vor.
Neuer Internetauftritt
Die bezirkliche AGA Seite ist neu zu finden unter:
www.igmetall-bbs.de - Gruppen - Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit
Termine 2012
AGA Ausschusssitzungen am 29. März und 24. Oktober
Bezirkliches AGA Seminar in Berlin Pichelssee vom18. bis 20. Juli
Solidarität mit Japan
Am Anfang unserer Beratung waren unsere Gedanken beim japanischen Volk, bei denjenigen, die alles verloren haben. Unserer Solidarität mit den Menschen in Japan seit gewiss.
Jürgen Krischer
vom RES Allg. Sozial- und Arbeitsmarktpolitik/AGA informierte über den Stand des Projektes der IG Metall 2009 und über die Vorbereitungen der zweiten AGA Tagung am 29. März in Frankfurt am Main.
Arbeitspläne 2011
Die Schwerpunkte aus den Arbeitsplänen der Verwaltungsstellen wurden vorgestellt und an den Bezirk übergeben.
Gewerkschaftstag 2011
Die Anträge die zum Gewerkschaftstag gehen sollen wurden vorgestellt. Themen waren zum Beispiel:
- Angleichung der Rente Ost an West
- Gesundheitsreform
- Hartz IV
- paritätische Finanzierung der Sozialversicherungsbeiträge
AGA-Report
Verabredungen für den 7. AGA-Report wurden getroffen. Wir wollen über 20 Jahre AGA Arbeit im Osten berichten. Über eine gute Zusammenarbeit mit dem DGB informieren. In Zwickau über den Aufbau einer Außenstelle und in Potsdam/Oranienburg über den neuen Internetauftritt berichten.
AGA Seminar 2011
Unser diesjähriges AGA Seminar findet vom 6. Juli bis 8. Juli 2011 in Berlin Pichelssee statt. Schwerpunkte des Seminars sind Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchs für den AGA Bereich finden.
Die Verwaltungsstellen Berlin und Zwickau zeigten Präsentationen mit dem Inhalt "Auftritt von AGA in Delegiertenversammlungen und Ortsvorstandssitzungen". Ein weiterer Schwerpunkt im Erfahrungsaustausch war die Diskussion zum Thema "Auftritt AGA bei Demos".
Herbstaktivitäten 2010
Die Herbstaktivitäten wurden vorgestellt. Die bereits stattgefundenen Aktionen wurden ausgewertet und für die kommenden Aktionen stand fest, AGA ist auch dort wieder dabei.
Rolf Nutzenberger vom Ressort AGA beim Vorstand informierte über das Projekt 2009 der IG Metall sowie den Stand des Projektes Erwerbslosenarbeit und wertete den AGA Report Nr. 6/2010 aus.
AGA Konferenz 2011
Am 29. März 2011 findet in Frankfurt a Main die nächste AGA Konferenz statt.
Gewerkschaftstag 2011
Vom 9. bis 15. Oktober 2011 findet in Karlsruhe der 22. ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall statt. Erste Diskussionen zu Anträgen aus den Bereich der AGA Kollegen wurden diskutiert wie z.B.:
Antagsschluss ist der 1. Mai 2011.


In Projekten arbeiten ist gewinnbringende Mitgliederarbeit
Im Mittelpunkt der bezirklichen AGA-Ausschusssitzung standen zwei Projekte aus den Verwaltungsstellen Zwickau und Berlin.
Angelika Berner von der Verwaltungsstelle Zwickau stellte das Projekt „Hier meldet sich deine IG Metall“ – Haltearbeit mit erwerbslosen Mitgliedern vor. Von ca. 3 500 Mitgliedern wurden 700 erfasst und ihre telefonische Erreichbarkeit geprüft. Das betraf etwa die Hälfte der erwerblosen Mitglieder, meist Mitglieder ab 45 Jahre. Die Projektgruppe umfasst 20 TeilnehmerInnen. Zunächst wurde ein Leitfaden für die Telefonate erarbeitet und dann zunächst bei den Mitgliedern angerufen, wo Mitgliederarbeit vor Ort möglich ist.
Das erste Resümee war: Freundliche Reaktionen am Telefon, Interesse an politischen Diskussionen, positives Echo, was die IG Metall betrifft wie erfolgreicher Rechtsschutz, Jubilarehrung, ehrenamtliche Mitarbeit, Angebote von Mitgliederversammlungen wurden teilweise angenommen (Annaberg).
Im Rahmen der Mitgliederdatenpflege konnten Telefonnummern und Adressen ermittelt werden. Es wurden außerdem Mitglieder erfasst, die wieder beschäftigt sind oder inzwischen Rente beziehen. Das Projekt wird fortgesetzt.
Jürgen Knüpfer und Wolfgang Berger berichteten über das Berliner Projekt „Faire Arbeitsbedingungen im Berliner Kfz-Gewerbe“. Jeweils fünf Zweierteams (Aktivs) suchten 209 Kfz-Betriebe auf und versuchten, mit den Beschäftigten über ihre Arbeitsbedingungen zu sprechen. Nach Austritten aus der Innung wird wieder die Tarifbindung angestrebt. Außerdem läuft der Tarifvertrag bei einigen Firmen aus. Es sollen Zertifikate für faire Arbeitsbedingungen ausgestellt werden. Die Verwaltungsstelle schickte Schreiben an die Geschäftsführer. „Schwarze Schafe“ sollen bekannt gemacht werden. Nicht alle sind auskunftswillig. Es wird jetzt eine Postkartenaktion vorbereitet. Thematisiert werden Tarifvertrag und Arbeitsbedingungen. Bisher wurde noch kein „Fairnessvertrag“ abgeschlossen. Erste Reaktionen kamen von der Innung, die sich mit der IG Metall zusammensetzen will. Bewährt hat sich folgendes Vorgehen(dargestellt am Beispiel des Aktivs Berger/Knüpfer): Wolfgang Berger, als ehemaliger „Handwerkssekretär“ bekannt, spricht mit der Geschäftsleitung und Jürgen Knüpfer Vertreter der Arbeitsgruppe Betriebsbetreuer, versucht inzwischen an die Beschäftigten „heranzukommen. Das Projekt verdeutlicht, dass die Zusammenarbeit mit ehemaligen Hauptamtlichen wichtig ist und funktioniert.
Thomas Krischer, Ressort AGA beim Vorstand informierte
Der Erfahrungsaustausch unter 12 Verwaltungsstellen wurde zu den Themen Mitgliederversammlungen und Sperradressen geführt.
Für 2010 sind folgende Veranstaltungen von seiten der Bezirksleitung geplant:
AGA-Seminar in Berlin Pichelssee vom 7. Juli bis 9. Juli 2010
AGA-Ausschusssitzungen am 17. März und 6. Oktober 2010 in Berlin

Mitglieder gewinnen – halten – rückholen – Ansatz für erfolgreiche AGA-Arbeit
Erfahrungsaustausch und die Auswertung von durchgeführten Aktionen sowie Veranstaltungen standen im Mittelpunkt.
So wurde über die
berichtet.
So gibt es viele gute Ergebnisse bei der Nachwuchsgewinnung in den einzelnen Verwaltungsstellen, wenn aktive Betriebsräte persönlich angesprochen werden.
Bewährt haben sich regelmäßige Berichte über die AGA- Aktivitäten auf den Delegiertenversammlungen und Diskussionsbeiträge mit sozialpolitischen Inhalten.
Ideenvielfalt und Regelmäßigkeit gehören zur den Angeboten für die Mitglieder in den Wohngebietsveranstaltungen. Sowohl Gewerkschaftspolitik als auch Themen über Rentenfragen, Gesundheitsreform, Verkehrsrecht und Verbraucherfragen stehen auf der Tagesordnung.
Thomas Krischer, Ressort AGA beim Vorstand, informierte über die politsche Planung 2009. Die IG Metall hat für die kommenden Monate fünf strategische Schlüsselziele definiert. Koll. Krischer leitete daraus die Ansatzpunkte für die AGA ab. Dazu gehören die verbesserte Ansprache von erwerbslosen Mitgliedern, der Ausbau örtlicher AGA-Strukturen. Mitglieder gewinnen sowie die Mitgliederhalte- und -rückholarbeit bleibt die wichtigste Arbeitsaufgabe für die AGA.
Bei der Vorstellung der Qualifizierungsangebote des Vorstandes für 2009 wurde verdeutlicht, dass künftig Projekte der Verwaltungsstellen mit Seminaren unterstützt werden sollen.
Einige Diskusssionen gab es zum Konzept des IG Metall Vorstandes für einen neuen Generationenvertrag. Deutlich wurde, dass die Umsetzung eine große Herausforderung bedeutet. Wie wir dabei unterstützen können, wird ein Thema sein, mit dem der AGA-Ausschuss sich weiterhin beschäftigen wird.
Mit Terminen und Verabredungen über aktuelle Internetbeiträge aus den Verwaltungsstellen über AGA-Aktivitäten wurde die umfangreiche Tagesordnung beendet.
2003 wurde der bezirkliche AGA-Ausschuss gegründet. In diesem Gremium arbeiten VertreterInnen aus den einzelnen Verwaltungsstellen mit.
Im Vordergund der Arbeit steht das Thema der Mitgliederentwicklung. Im Ausschuss wird sich anhand der gemachten Erfahrungen intensiv über die Erfolge, Methoden und Inhalte ausgetauscht.
Aber auch gesellschaftspolitische Themen wie Rentenangleichung, Agenda 2010 oder Gesundheitsreform spielen eine Rolle. So ist z.B. ein großer Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung des Arbeitnehmerbegehrens durch die Aktivitäten im Bereich der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit geleistet worden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Öffentlichkeitsarbeit.
Der Ausschuss ist nach wie vor im Bereich der Betriebspolitik angegliedert.
Die Struktur der Arbeit:
1. Fundierte Diskussion über Art und Inhalt der Arbeit auf örtlicher Ebene
2. Der Ortsvorstand muss die Arbeit mittragen und beschließen
3. Umsetzung / Durchführung auf örtlicher / regionaler Ebene
4. Dokumentation / Präsention und Erfahrungsaustausch