
In den Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie wurden ERA-Anpassungsfonds eingerichtet, um den gleitenden Übergang auf das ERA-Entgeltsystem sicherzustellen.
In den Tarifverträge über Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen 2002 und 2004 wurde jeweils ein Teil der Entgelterhöhungen als sogenannte ERA-Strukturkomponente ausgewiesen und nur in der ersten Tarifperiode ausgezahlt. In den folgenden Tarifperioden wurden die ERA-Strukturkomponenten einbehalten und für die Monate bis Febraur 2006 dem ERA-Anpassungsfonds zugeführt. Das Volumen der ERA-Strukturkomonenten bzw. der Einkommenserhöhungen, die nicht tabellenwirksam wurden, liegt insgesamt bei 2,79%.
Ab März 2006 bis zur betrieblichen Einführung des Entgeltrahmenabkommens werden die ERA-Strukturkomponenten in Höhe von 2,79% als Einmalzahlungen ausgezahlt.
Arbeitgeber und IG Metall haben jetzt Vereinbarungen über die Auszahlungszeitpunkte getroffen.
Die Tarifparteien haben sich geeinigt: Es gibt zukünftig ein gemeinsames Entgelt für ArbeiterInnen und Angestellte. Der Vorteil: Dann ist Schluss mit der jahrzehntelangen Unterbewertung von gewerblicher Arbeit.
Wichtig: Bevor das neue Entgeltsystem eingeführt wird, müssen alle Beschäftigten neu eingruppiert werden. Wer Mitglied der IG Metall ist, hat Vorteile. Denn die Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall im Betrieb stehen den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.
Spezielle Materialien zum ERA gibt es auch weiterhin im BraSaNetz