Tarifabschluss für ostdeutsche Stahlindustrie: 5,2 Prozent Plus – 70 Euro mehr für Auszubildende

21.02.2008 (md) | IG Metall und Arbeitgeber haben am Donnerstag in Berlin einen Tarifabschluss für die 8000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie erzielt. Noch am selben Tag gab die Tarifkommission einstimmig ihre Zustimmung.

Am Donnerstag in Berlin

Tarifabschluss mit Handschlag besiegelt: Die Verhandlungsführer Olivier Höbel und Helmut Koch

Löhne und Gehälter steigen ab 1. März um 5,2 Prozent. Die Vergütung für die Auszubildenden steigt um 70 Euro monatlich. Für Februar wurde eine Einmalzahlung von 200 Euro vereinbart. Der Tarifvertrag gilt mit einer Laufzeit von 14 Monaten bis zum 31. März 2009.

IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel bewertete das Ergebnis positiv. “Das ist ein fairer Kompromiss, der die Beschäftigten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Branche teilhaben lässt. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Belebung der Binnenkonjunktur. Die hohe Warnstreikbeteiligung unserer Mitglieder war die entscheidende Voraussetzung für den Durchbruch in den Verhandlungen“, sagte  Olivier Höbel.


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