Die IG Metall-Vertrauensleute aller Berliner Siemens-Standorte kamen in der IG Metall Bildungsstätte Pichelssee erstmals zu einer gemeinsamen Konferenz zusammen. Information und Diskussion zu aktuellen Themen sowie Verabredungen zur Zusammenarbeit bildeten einen gelungenen Auftakt für das 2012.
Bis zu 6,5 Prozent mehr Entgelt, die unbefristete Übernahme Ausgebildeter und faire Bedingungen bei der Leiharbeit - über diese Forderungen für die Tarifrunde 2012 diskutieren die Metallerinnen und Metaller aktuell in Berlin und Brandenburg. Zwei Dinge sind dabei besonders deutlich: Die Zustimmung zur Forderungsempfehlung des IG Metall-Vorstands ist sehr groß, und alle drei Elemente sind für die Gewerkschaftsmitglieder gleichrangig. Die Metaller gehen selbstbewusst in die Tarifrunde.
6,5 Prozent mehr Geld, die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten und bessere Bedingungen für Leiharbeit - die Diskussion über die Tarifziele der Metall- und Elektroindustrie geht in die heiße Phase. Am Mittwoch tagte dazu in Leipzig die Tarifkommission für Sachsen. Der Tenor: Einhellige Zustimmung zu den Forderungsempfehlungen der IG Metall. Erster Verhandlungstermin für Sachsen ist der 20. März. Unser neues Flugblatt gibt's hier
Familie und Beruf - Ob und wie das in sächsischen Betrieben zusammengeht, diskutierten die Teilnehmer einer Tagung der IG Metall zum Abschluss eines Projekts am Donnerstag in Chemnitz. "Die zufriedenstellende Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit rückt jetzt vom Rand des gesellschaftlichen Bewusstseins stärker in den Mittelpunkt. Um hier voranzukommen, braucht es selbstbewusste Belegschaften und aktive Gewerkschaftsmitglieder. Ohne diese und ohne die Unterstützung der Politik geht es nicht", sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Die IG Metall stellt sich auf eine kämpferische Tarifrunde in Sachsen ein. Die Finanzkrise stellt die Gewerkschaft vor große Herausforderungen. "Aber wir werden nicht bei jeder schlechten Prognose vor Schreck erstarren", sagte Helga Schwitzer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, am Samstag auf einer Aktionskonferenz in Leipzig.
Die Vertrauensleute in Berlin haben zusammen ein Video für die Vertrauensleutewahlen 2012 erstellt.
"Auf zu neuen Ufern" lautet das Motto des nächsten Kompass-Workshops, der vom 18. bis 20. November in Berlin stattfindet. Es geht um die Herausforderungen des kommenden Jahres: 2012 steht in der Metall- und Elektroindustrie eine Tarifrunde mit kompliziertem wirtschaftlichem Hintergrund an. Gleichzeitig werden die gewerkschaftlichen Vertrauensleute gewählt. Die Kampagne „Junge Generation“ wird fortgesetzt – unverzichtbar für die Zukunft der IG Metall. "Zusammen mit Betriebsräten, Vertrauensleuten und Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretungen wollen wir an diesem Wochenende diese Herausforderungen angehen", sagte Peter Friedrich von der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Mit einem eigenen Video beteiligen sich auch unsere Kolleginnen und Kollegen der Vertrauenskörperleitung der Volkswagen Sachsen GmbH in Zwickau an der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ .
Ein Film, in dem Vertrauensleute formulieren, was sie von der Politik erwarten und wie eine Gesellschaft nach der Krise aussehen sollte.
Finanzkrise, soziale Innovation und Arbeitszeit. Dies sind drei der Themen mit denen sich Vertrauensleute in ihrer täglichen Arbeit im Betrieb auseinandersetzen.
In dem kurzen Film (ca. 8 Minuten) wollen wir diese drei Themen etwas näher betrachten. Es ist aber kein Film der Antworten auf alle Fragen gibt. Er soll zur Diskussion anregen und damit unsere gewerkschaftliche Betriebspolitik bereichern.
Der Film kann etweder hier auf der Internetseite abgespielt werden (oben) oder in verschiedenen Formaten heruntergeleden werden:
Die Betriebsratswahlen und die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie werden die bestimmenden Ereignisse in der ersten Jahreshälfte 2010 sein.
Die Bewältigung der Wirtschaftskrise wird unter veränderten politischen Rahmenbedingungen unser Handeln bestimmen. Es geht vorrangig um Beschäftigungssicherung und darum, Angriffe auf die sozialen Sicherungssysteme, die Mitbestimmung und eine weitere Aushöhlung des Kündigungsschutzes abzuwehren.
Unser Gegenentwurf lautet: Demokratischer, sozialer und ökologischer Aufbruch in Betrieb und Gesellschaft. Unter dem Motto „Kompetenz für Gute Arbeit" werden wir bei den Betriebsratswahlen 2010 unsere Vorstellungen offensiv in die politische Debatte einbringen.
Wir wollen unsere Organisations- und Mitgliederbasis stärken und damit die Grundlage für eine erfolgreiche betriebliche Tarifpolitik schaffen. Die aktive Arbeit unserer Vertrauensleute ist dafür die notwendige Voraussetzung. Unsere Funktionärskonferenz am 07. November 2009 in Leipzig diente der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung der Betriebsratswahlen 2010.
Vertrauensleute haben eine andere Aufgabe als der Betriebsrat. Der Betriebsrat ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Beschäftigten im Betrieb. Er ist Verhandlungspartner der Geschäftsleitung zum Beispiel bei Betriebsvereinbarungen. Dabei können ihn die Vertrauensleute gut unterstützen. Denn sie sind die InteressenvertreterInnen und SprecherInnen der IG Metall-Mitglieder in den Abteilungen. Sie wissen durch den täglichen Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen am besten, wo der Schuh drückt.
Vertrauensleute sind aber auch das kritische Potenzial der Gewerkschaft. Sie verstehen sich nicht nur als diejenigen, die die Beschlüsse der Gewerkschaften in die Betriebe tragen; sie verstehen sich als Menschen der Basis. Sie wollen vom Betriebsrat und von den hauptamtlichen Gewerkschaftern gehört werden.
Vertrauensleute und Betriebsrat unterstützen und ergänzen sich
Versuch macht klug! - Unter dem Motto startete am 17.01.2009 die erste Veranstaltung des neuen Vertrauensleute-Netzwerkes der IG Metall Leipzig.
Als Thema hatten sich die Kolleginnen und Kollegen den Bereich "Tarifrecht und Tarifpolitik im Betrieb" ausgewählt. Aus der Angst, dass nur wenige Vertrauensleute bei schwierigen Wetterbedingungen ihren freien Samstag-Vormittag opfern würden, wurde schnell die Verunsicherung, ob die 60 Sitzplätze für die Teilnehmer reichen.
Ein Mix aus thematischen Vorträgen und sofortiger Diskussion aus den Reihen der Vertrauensleute ließen die Veranstaltung kurzweilig werden. Inhaltlich reichte die Palette von den gesetzlichen Grundlagen des Tarifrechts bis zur konkreten Verantwortung der Vertrauensleute im Rahmen der Tarifpolitik im Betrieb.
Weitere Infos dazu sind auf der Homepage der Verwaltungsstelle Leipzig.
Positive Bilanz bei der Vertrauensleutwahl 2004 im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Trotz des Streikausgangs im Jahr 2003 konnte bei den Vertrauensleutewahlen im letzten Jahr eine Steigerung erzielt werden.
Die Anzahl der Betriebe und die Anzahl der Vertrauensleute stieg gegenüber der Wahl 2000 an.
Die Ergebnisse sind in einer pdf-Datei zusammengefasst (180 kb)