Die IG Metall-Vertrauensleute aller Berliner Siemens-Standorte kamen in der IG Metall Bildungsstätte Pichelssee erstmals zu einer gemeinsamen Konferenz zusammen. Information und Diskussion zu aktuellen Themen sowie Verabredungen zur Zusammenarbeit bildeten einen gelungenen Auftakt für das 2012.
Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie entscheidet sich heute, ob das Scheitern der Verhandlungen erklärt werden muss und wir zu Urabstimmung und unbefristeten Streiks aufrufen.
Bisher weigern sich die Arbeitgeber hartnäckig, zu den für uns gleichrangigen Themen der Übernahme von Ausgebildeten und mehr Mitsprache bei Leiharbeit eine echte Lösung zu suchen. Auch beim Geld waren die Arbeitgeber mickrig: trotz hervorragender Geschäfte boten sie nur 3 Prozent für 14 Monate, was knapp 2,6 Prozent aufs Jahr gerechnet entspricht. Das wäre gerademal der Inflationsausgleich, jedoch keine echte Teilhabe der Beschäftigten am Erfolg der Unternehmen.
Das fällt auf: Wo Leiharbeit gut reguliert ist, schnellt die Zahl der Werkverträge nach oben. Das Land Brandenburg strebt hier nach Regulierung – obwohl eine Bundesratsinitiative für mehr Mitbestimmung und Kontrolle bei Werkverträgen erstmal gescheitert ist.
Am 15. März ist im Berliner "Moviemento", Kottbusser Damm 22, Kinostart für den französischen Film "Der Schnee am Kilimandscharo". Im Mittelpunkt steht ein überzeugter Gewerkschafter, der sich viel zu früh im Ruhestand wiederfindet. Worum geht es?
Danke für die Blumen – sagen heute viele Frauen, deren Männer oder Kollegen auf Zack sind und ihnen eine Kleinigkeit für ihren Einsatz in Beruf und Familie überreichen. In vielen Betrieben von Berlin, Brandenburg und Sachsen ist diese schöne Tradition des 8. März lebendig – wie in der Keulahütte Krauschwitz (Foto). Die IG Metall erneuert am Frauentag ihre Forderung nach mehr weiblichen Führungskräften in den Chefetagen.
Die Krise in Griechenland kostet Geld, aber was kostet sie noch? Was heißt das für demokratische Errungenschaften wie die Tarifautonomie in Westeuropa? Griechische Arbeitnehmer bekommen das zu spüren. Und wir? Der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin lädt am 13. März um 18 Uhr zur Diskussion mit griechischen Kollegen ins IG Metall-Haus nach Kreuzberg ein.
Die IG Metall-Vertrauensleute der Berliner Siemens-Betriebe machen sich fit für die Tarifrunde. Dazu trafen sie sich jetzt in der Bildungsstätte Pichelssee. „Mehr und fair“ ist das Motto, unter dem für 6,5 Prozent mehr Entgelt, faire Leiharbeit und unbefristete Übernahme der Ausgebildeten gestritten wird .
Das Ringen um einen Haustarifvertrag bei TechniLog in Ludwigsfelde wird härter. Am 27. Februar zeigten die Beschäftigten mit einem zwölfstündigen Warnstreik nachts im Dauerregen, dass es ihnen ernst ist. Ihre Botschaft: Der Arbeitgeber soll an den Verhandlungstisch zurückkehren.
Ein Film, in dem Vertrauensleute formulieren, was sie von der Politik erwarten und wie eine Gesellschaft nach der Krise aussehen sollte.
Finanzkrise, soziale Innovation und Arbeitszeit. Dies sind drei der Themen mit denen sich Vertrauensleute in ihrer täglichen Arbeit im Betrieb auseinandersetzen.
In dem kurzen Film (ca. 8 Minuten) wollen wir diese drei Themen etwas näher betrachten. Es ist aber kein Film der Antworten auf alle Fragen gibt. Er soll zur Diskussion anregen und damit unsere gewerkschaftliche Betriebspolitik bereichern.
Der Film kann etweder hier auf der Internetseite abgespielt werden (oben) oder in verschiedenen Formaten heruntergeleden werden:
Die Betriebsratswahlen und die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie werden die bestimmenden Ereignisse in der ersten Jahreshälfte 2010 sein.
Die Bewältigung der Wirtschaftskrise wird unter veränderten politischen Rahmenbedingungen unser Handeln bestimmen. Es geht vorrangig um Beschäftigungssicherung und darum, Angriffe auf die sozialen Sicherungssysteme, die Mitbestimmung und eine weitere Aushöhlung des Kündigungsschutzes abzuwehren.
Unser Gegenentwurf lautet: Demokratischer, sozialer und ökologischer Aufbruch in Betrieb und Gesellschaft. Unter dem Motto „Kompetenz für Gute Arbeit" werden wir bei den Betriebsratswahlen 2010 unsere Vorstellungen offensiv in die politische Debatte einbringen.
Wir wollen unsere Organisations- und Mitgliederbasis stärken und damit die Grundlage für eine erfolgreiche betriebliche Tarifpolitik schaffen. Die aktive Arbeit unserer Vertrauensleute ist dafür die notwendige Voraussetzung. Unsere Funktionärskonferenz am 07. November 2009 in Leipzig diente der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung der Betriebsratswahlen 2010.
Vertrauensleute haben eine andere Aufgabe als der Betriebsrat. Der Betriebsrat ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Beschäftigten im Betrieb. Er ist Verhandlungspartner der Geschäftsleitung zum Beispiel bei Betriebsvereinbarungen. Dabei können ihn die Vertrauensleute gut unterstützen. Denn sie sind die InteressenvertreterInnen und SprecherInnen der IG Metall-Mitglieder in den Abteilungen. Sie wissen durch den täglichen Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen am besten, wo der Schuh drückt.
Vertrauensleute sind aber auch das kritische Potenzial der Gewerkschaft. Sie verstehen sich nicht nur als diejenigen, die die Beschlüsse der Gewerkschaften in die Betriebe tragen; sie verstehen sich als Menschen der Basis. Sie wollen vom Betriebsrat und von den hauptamtlichen Gewerkschaftern gehört werden.
Vertrauensleute und Betriebsrat unterstützen und ergänzen sich
Versuch macht klug! - Unter dem Motto startete am 17.01.2009 die erste Veranstaltung des neuen Vertrauensleute-Netzwerkes der IG Metall Leipzig.
Als Thema hatten sich die Kolleginnen und Kollegen den Bereich "Tarifrecht und Tarifpolitik im Betrieb" ausgewählt. Aus der Angst, dass nur wenige Vertrauensleute bei schwierigen Wetterbedingungen ihren freien Samstag-Vormittag opfern würden, wurde schnell die Verunsicherung, ob die 60 Sitzplätze für die Teilnehmer reichen.
Ein Mix aus thematischen Vorträgen und sofortiger Diskussion aus den Reihen der Vertrauensleute ließen die Veranstaltung kurzweilig werden. Inhaltlich reichte die Palette von den gesetzlichen Grundlagen des Tarifrechts bis zur konkreten Verantwortung der Vertrauensleute im Rahmen der Tarifpolitik im Betrieb.
Weitere Infos dazu sind auf der Homepage der Verwaltungsstelle Leipzig.
Positive Bilanz bei der Vertrauensleutwahl 2004 im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Trotz des Streikausgangs im Jahr 2003 konnte bei den Vertrauensleutewahlen im letzten Jahr eine Steigerung erzielt werden.
Die Anzahl der Betriebe und die Anzahl der Vertrauensleute stieg gegenüber der Wahl 2000 an.
Die Ergebnisse sind in einer pdf-Datei zusammengefasst (180 kb)