Auszeichnung

Ausgezeichnet: Holger Wachsmann – Kämpfer für Mitbestimmung und Antirassismus

  • 17.06.2017
  • md
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Holger Wachsmann – Vollblutmetaller, langjähriger Betriebsratsvorsitzender von Arcelor Mittal (EKO Stahl) Eisenhüttenstadt und SPD-Stadtverordneter – wurde mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) persönlich verlieh die Auszeichnung zum Tag der Verfassung am 15. Juni an insgesamt 15 Persönlichkeiten, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Foto: Staatskanzlei Brandenburg - links: Holger Wachsmann, rechts: Ministerpräsident Dietmar Woidke

Holger Wachsmann sei ein Kämpfer für betriebliche Mitbestimmung und Werber für die Demokratie, heißt es in der Laudatio. Als Betriebsratsvorsitzender streite er seit mehr als zwei Jahrzehnten

für faire Arbeitsbedingungen. "Seit vielen Jahren setzt er sich auch außerhalb des Betriebes für eine offene Gesellschaft und Gewaltlosigkeit ein. So war er 1998 einer der Erstunterzeichner der Initiative 'Tolerantes Brandenburg', unterstützte  im Namen des Betriebsrats die Initiativen "Aktion Courage" und "Eisenhüttenstadt – kein Platz für Rassismus".

 

2004 rief Holger Wachsmann mit Gleichgesinnten die Bürgerstiftung Eisenhüttenstadt ins Leben, die jährlich bis zu 80 Projekte unterstützt. Zudem ist er in der "EKO-Stiftung Bildung Ostbrandenburg" aktiv, die Schulprojekte gegen Fremdenfeindlichkeit fördert.



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