Es geht um mehr: Der Arbeitskreis AGA Eberswalde beteiligte sich aktiv am Warnstreik am 5. November 2008 in Eberswalde bei den Firmen Kranbau und Rothe Erde.


AGA – Seminar vom 8. bis 11. Juli 2008 in der IG Metall Bildungsstätte in Berlin-Pichelssee

TeilnehmerInnen diskutieren und präsentieren ihre Arbeit

 

Im Vorfeld unseres alljährlichen Seminars traf sich der bezirkliche AGA-Ausschuss und wählte ein neues Leitungsgremium. Festgelegt wurde weiterhin, dass im AGA-Ausschuss beim Vorstand uns von der ehrenamtlichen Seite, Angelika Berner und Siegfried Schicke vertreten. Aus der Bezirksleitung wird Iris Billich teilnehmen.

 

Zum Seminar reisten erstmalig aus allen 13 Verwaltungsstellen Kolleginnen und Kollegen an.

 

Rolf Nutzenberger, Vertreter des IG Metall Vorstandes, informierte uns über die Mitgliederentwicklung. Von mehr als 2,3 Mio Mitgliedern sind 524.000 RentnerInnen und 223.000 erwerbslos. Schwerpunkt der Arbeit ist, die Austrittquote zu senken. Dazu soll eine neue Entwicklung eines Strategieansatzes für Erwerbslosenarbeit helfen.

 

Neben den Kernaufgeben wird sich die IG Metall verstärkt um sozialpolitische Veränderungen bemühen wie:

 

  • Entwicklung der solidarischen Alterssicherung für alle
  • Gegen ein Renteneinstieg ab 67
  • Einbeziehung aller Erwerbstätigen in das Solidarsystem

 

Die Ausführungen von Ingo Nürnberger, Vertreter des DGB, zum Thema „Altersarmut – Folge von arbeitsmarktpolitischen Fehlentwicklungen und rentenpolitischen Entscheidungen“ belegten, dass unter anderem

 

  • ein hoher Anteil des Niedriglohnsektors
  • die Verlängerung der Arbeitslosenzeit (Hartz IV) sowie
  • die Zwangsverrentung von Arbeitslosen

 

das sinkende Rentenniveau von 53,6% (1998) auf 46 % (2021) verursachen.

 

In den Landesseniorenbeiräten Berlin, Brandenburg und Sachsen wirken unsere Kollegen aus der AGA bei der Erstellung von Grundsätzen der Seniorenarbeit, zu Möglichkeiten der regionalen gesundheitlichen Betreuung sowie des alternsgerechten Wohnens mit.

 

Im Erfahrungsaustausch wurden die regionalen Schwerpunkte dargestellt:

 

  • die Besonderheiten der Mitgliederaltersstruktur im Bezirk und die daraus abzuleitenden ersten Schritte
  • Beteiligung durch AGA an den Berufsschultouren und gemeinsame Verabredungen mit Nico Faupel
  • Betreuung und Halten von Mitgliedern, Vorstellen des Projektes von Zwickau
  • Rückgewinnung Austrittswilliger und Erfahrungsaustausch darüber
  • Überleitung beim Eintritt in den Ruhestand (vier Verwaltungsstellen arbeiten mit den Mappen)
  • Weiterführung und Ausbau der Internetseite AGA


Rückblick


24./25. April 2007 - Zentrale AGA-Tagung in Sprockhövel

„Mitarbeiten – Mitgestalten – Mitbestimmen“

 

unter diesem Motto fand vom 24. bis 25. April 2007 im Bildungszentrum Sprockhövel die 1. Zentrale Tagung für Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit statt.

 

Unser Bezirk war mit 12 Delegierten, davon 7 aus dem Bereich der Seniorenarbeit und 5 aus dem Bereich der Erwerbslosenarbeit sowie weiteren Gastteilnehmern vertreten.

 

Kirsten Rölke als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied eröffnete die Tagung und ging auf die einzelnen Schwerpunktthemen in der AGA-Arbeit ein. Sie bedankte sich ausdrücklich bei den vielen ehrenamtlichen Gewerkschaftern für die geleistete Arbeit. Auch Jürgen Peters, 1. Vorsitzender der IG Metall sprach auf der Tagung über „Engagement macht stark: Für Arbeit und soziale Gerechtigkeit!“ Rede von Jürgen Peters als pdf-Datei(pdf, 47 KB)

 

Am zweiten Tag der Tagung wurde unter anderem in Arbeitsgruppen gearbeitet. Das Angebot reichte von Sozialberatung, Kerngeschäft AGA, erfolgreiche Mitgliederarbeit bis zur Zukunft von AGA.

 

Unser Bezirk präsentierte sich erfolgreich mit einem Stand zu unseren Schwerpunktthemen: AGA und Betriebspolitik, Halten von KollegInnen, die aus dem aktiven Arbeitsleben ausscheiden, sowie mit einer Präsentation über Beispiele der AGA-Arbeit der einzelnen Verwaltungsstellen.

 

Im Gepäck hatten wir unsere überarbeitete Broschüre „Wir bleiben aktiv!“. Beim Quiz- und Würfelspiel am Stand kam viel Spaß auf, aber auch Erfahrungen wurden ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft.


Eindrücke von der Tagung

Seite 1 von 2
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seite 1 von 2

Aktion gegen die Rente mit 67

Eine Delegation Zwickauer Gewerkschafter mit Vertretern aus dem Bereich der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit übergaben am 11.12.06 über 25 000 Unterschriften aus der westsächsischen Region den rentenpolitischen Sprechern der CDU (Peter Weiß) und SPD (Anton Schaaf).

 

Im Rahmen einer Aktionswoche des DGB gegen die Renten- und Gesundheitsreform wurde eine Anhörung in der katholischen Akademie genutzt, um den Abgeordneten eine deutliche Botschaft über die breite Ablehnung der Rentenpläne der Bundesregierung zu verdeutlichen:

 

„Schafft lieber Arbeitsplätze für Ältere und unsere Jugend, wir machen uns Sorgen um unsere soziale Sicherheit im Alter!“



Gruppen

Pinnwand







Mein Leben - Meine Zeit

  • Michael Hellriegel

    Betriebsratsvorsitzender bei Siemens Schaltanlagenbau in Leipzig

    „Die 35-Stunden-Woche ist notwendig. Mit der Industrie 4.0 wird sich die Arbeitswelt grundlegend wandeln. Damit entsteht die Notwendigkeit einer Arbeitszeitverkürzung.“

    mehr...
  • Steven Kempe

    Betriebsratsvorsitzender, Benseler in Frankenberg

    "Ist es gerecht, dass ich 40 Stunden in der Woche arbeiten muss und weniger Zeit für meine Familie habe, nur weil mein Betrieb keine Tarifbindung hat?"

    mehr...
  • Patrick Eilmes

    Dual-Studierender in der Agravis AG in Riesa

    „Mit Digitalisierung und Industrie 4.0 steigt die Produktivität, es kann zu einem Arbeitsplatzabbau kommen. Dafür brauchen wir eine Lösung.“

    mehr...
  • René Utoff

    Betriebsratsvorsitzender bei Volkswagen Sachsen Motorenwerk in Chemnitz

    "Die Kolleginnen und Kollegen brauchen in Zeiten der Digitalisierung Zeit für Weiterbildung. Bei einer Reduzierung auf 35 Stunden könnte ein Teil der Zeit für die Qualifikation eingesetzt werden."

    mehr...
  • Martin Raschke

    Gerade mit Blick auf den Wandel der Arbeitswelt ist es wichtig, Zeit für Weiterbildung und Qualifizierungen zu bekommen. Denn nur so schafft man gerade für junge Arbeitnehmer eine Perspektive für die Zukunft.

    mehr...