Junge Aktive - Ein Qualifizierungsprogramm für engagierte Kolleginnen und Kollegen

Thomas Urbanek, Foto: Annette Hornischer

Die Qualifizierungsreihe läuft erfolgreich in allen Bezirken der IG Metall. Die "Personalentwicklung fürs Ehrenamt" - so der offizielle Titel - wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Aus- und Weiterbildung beim Vorstand der IG Metall durchgeführt.

 

Das Programm besteht aus einem guten Mix theoretischer und praktischer Bildung. Wir werden unterstützt von Expertinnen und Experten, die ihr Fachwissen einbringen und mit den Teilnehmenden diskutieren. Neben dem Projektmanagement geht es in den einzelnen Modulen um Schlüsselqualifikationen wie Präsentationstechniken, Rhetorik, das Organisieren von Beteiligung, kollegiale Beratung und Coaching, Kommunikation und Gesprächsführung, Organizing und Kampagnenplanung, Verhandlungsführung, Gewerkschaftsrechte im Betrieb, Öffentlichkeitsarbeit sowie den Umgang mit Widerstand und Konflikten - Methoden und Techniken, die die Persönlichkeit weiterentwickelt.

 

Die Reihe setzt sich aus dem Auftaktworkshop, einem einwöchigen Einstiegsseminar und drei weiteren zweieinhalbtägigen Modulen zusammen - im Zeitraum von knapp einem Jahr. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an einem eigenen Projekt. Die Projektideen sind vielfältig: Von einer Betriebslandkarte für Werkverträge über die Aktivierung der Vertrauensleutearbeit bis zu Ansprachekonzepten für Angestellte oder Leiharbeitskollegen, Strukturveränderungen im Betrieb mitgestalten.


Die erfolgreiche Arbeit kommt nicht immer überall gleich an. Wie kommunizieren wir unsere Arbeit mitgliederwirksam im Betrieb? Wie finden wir heraus, was für unsere Zielgruppen wichtig ist? Wie planen wir beteiligungsorientiert? Wie überzeugen wie die Menschen für die IG Metall? Das sind nur einige Fragen, die in den Projekten systematisch mitbearbeitet werden.

 

Wir bieten mit der Reihe "Junge Aktive" einen Raum, in dem engagierte IG Metallerinnen und IG Metaller gemeinsam etwas durchdenken und entwickeln können, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. In der gemeinsamen Arbeit über den Zeitraum von einem Jahr entsteht ein Netzwerk. Wir wünschen uns, dass dieses Netzwerk auch nach der Ausbildung lebendig bleibt.



Gruppen

Pinnwand







Mein Leben - Meine Zeit

  • Kevin Schuffenhauer

    Betriebsrat, Volkswagen Sachsen Motorenwerk Chemnitz

    "Flexibilisierung der Schichtsysteme darf keine Einbahnstraße nur für die Arbeitgeber sein. Das lässt sich gut regeln. Wir haben dazu eine Betriebsvereinbarung geschlossen und somit können die Beschäftigten und wir mitgestalten."

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  • Nico Augner

    Betriebsrat und Vertrauensmann bei GE in Berlin

    „Flexibilität – na klar, aber mein Privatleben darf nicht darunter leiden.“

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  • Patrick Eilmes

    Dual-Studierender in der Agravis AG in Riesa

    „Mit Digitalisierung und Industrie 4.0 steigt die Produktivität, es kann zu einem Arbeitsplatzabbau kommen. Dafür brauchen wir eine Lösung.“

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  • Steven Kempe

    Betriebsratsvorsitzender, Benseler in Frankenberg

    "Ist es gerecht, dass ich 40 Stunden in der Woche arbeiten muss und weniger Zeit für meine Familie habe, nur weil mein Betrieb keine Tarifbindung hat?"

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  • Dirk Scheller

    Betriebsrat und Vertrauensmann bei GKN Driveline Mosel in Zwickau

    „Es ist ungerecht, dass meine Kollegen im Westen 27 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch 156 Stunden weniger arbeiten für das gleiche Geld!“

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