Die IG Metall im Betrieb

Vertrauensleutearbeit ist gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb, die Handlungsräume erkundet, aufzeigt und öffnet. Vertrauensleute handeln im Rahmen der Satzung der IG Metall und machen sich für die Werte und Ziele unserer Organisation stark. Handlungsrahmen und Motivation sind die demokratisch gefällten Entscheidungen innerhalb der IG Metall – sie sind Leitfaden für die betriebliche Arbeit:

  • Gemeinsames Handeln steht im Vordergrund.
  • Vertrauensleute suchen persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern und potenziellen Mitgliedern.
  • Ziele und Maßnahmen sind auf den Vorteil der Belegschaft und der Interessenvertretung gerichtet.
  • Vertrauensleute stärken die Konfliktfähigkeit der IG Metall durch viele Mitglieder und starke Repräsentanz im Betrieb.
  • Sie diskutieren und koordinieren Aktivitäten mit den Betriebsräten der IG Metall und BetriebsbetreuerInnen der zuständigen IG Metall-Verwaltungsstelle.
  • Sie versuchen, je nach Thema, Bündnisarbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppen und sozialen Bewegungen zu entwickeln.


Vertrauensleute

Vertrauensleute im Betrieb

Vertrauensleute sind neben dem Betriebsrat Ansprechpartner für die Beschäftigten m Betrieb. Jedoch haben sie andere Aufgaben als der Betriebsrat. Der Betriebsrat ist die gesetzliche Interessenvertretung aller Beschäftigten im Betrieb -

als Verhandlungspartner de Geschäftsleitung bei Betriebsvereinbarungen unterstützen ihn die Vertrauensleute. Denn sie sind die Interessenvertreter und Sprecher der IG Metall Mitglieder in den Abteilungen.

Vertrauensleute wissen durch den täglichen Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen am besten, wo der Schuh drückt. Vertrauensleute und Betriebsrat ergänzen und unterstützen sich damit.

 

Welche Aufgaben haben Vertrauensleute im Betrieb?

  • Sie beraten IG Metall-Mitglieder, erläutern Ziele und Aufgaben der IG Metall.
  • Sie informieren die IG Metall-Mitglieder über Gesetze, Tarifverträge, Verordnungen und Vereinbarungen.
  • Sie vertreten gemeinsam mit den Mitgliedern deren Interessen am Arbeitsplatz und im Betrieb.
  • Sie verteilen Informationsmaterial der Gewerkschaft und nutzen diese Gelegenheit zur Diskussion im Betrieb.
  • Sie sind das Bindeglied zwischen Betriebsrat und Belegschaft.
  • Sie nehmen an gewerkschaftlichen Veranstaltungen teil und qualifizieren uns in Seminaren der IG Metall.


Vertrauenskörper

Was ist der Vertrauenskörper?

Als Vertrauenskörper wird die Summe aller Ansprechpartner für die Beschäftigten im Betrieb bezeichnet. Dazu zählen Vertrauensleute, IG Metall-Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter sowie die Vertrauensleute der Schwerbehinderten.

 

Welche Aufgaben hat der Vertrauenskörper?

  • Er vertritt die Interessen der IG Metall-Mitglieder im Betrieb.
  • Er informiert und diskutiert über die Ziele der Gewerkschaft mit den Beschäftigten.
  • Er fördert die Meinungsbildung der Mitglieder und leitet die Ergebnisse an die Verwaltungsstelle weiter.
  • Er bereitet die Vertrauensleutewahlen vor und sorgt dafür, dass es in allen Bereichen des Betriebes Vertrauensleute gibt.
  • Er vertritt in der Betriebsversammlung die Interessen der IG Metall-Mitglieder.
  • Er unterstützt den Ortsvorstand (die gewählte Leitung der Verwaltungsstelle), zum Beispiel bei Tarifbewegungen.
  • Er sorgt für die Qualifizierung der Vertrauensleute.



Gruppen

Pinnwand







Mein Leben - Meine Zeit

  • Martin Passuth

    Vorsitzender der Jugend- und Ausbildungsvertretung bei den Schmiedewerken Gröditz

    „Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben. Danach sollten sich auch die Arbeitszeiten richten.“

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  • Egon Speck

    Vertrauensmann im Volkswagen Sachsen Fahrzeugwerk Zwickau

    „Es gibt noch andere Dinge als Arbeiten, deshalb 35 Stunden-Woche!“

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  • Dirk Michalski

    Betriebsrat und Vertrauenskörper-Leiter bei Porsche in Leipzig

    „35 Stunden sind genug. Dann bleibt mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys.“

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  • Peter Schulz

    Betriebsrat IAV Chemnitz

    "Mobiles Arbeiten darf nicht entgrenzt sein! Wir müssen auch "Nein" sagen können - und einmal nicht erreichbar sein. Es braucht klare Grenzen, um zu verhindern, dass wir ausbrennen."

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  • Jan Andrä

    stellvertretender Vertrauenskörper-Leiter im Volkswagen Sachsen Fahrzeugwerk in Zwickau

    „Wir brauchen ein anderes Bewusstsein für unsere persönliche Zeit."

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