Frauen wollen gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit – dafür demonstrierten sie am Donnerstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Aufgerufen hatten der DGB, der Deutsche Frauenrat und der Sozialverband Deutschlands. Mit dabei: Der komplette Bezirksfrauenausschuss der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen.
Gleiche Chancen, gleiches Entgelt, gute Bedingungen, um Familie und Beruf zu vereinbaren - diese Forderungen bedeuten auch im Jahr 2013, eine soziale Innovation durchzusetzen. "Wir wollen nicht mehr und nicht weniger als diese soziale Innovation", sagte Jutta Ehlers, Bezirkssekretärin der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, am Freitag in Berlin.
Vom 14. bis 16. September geht es in der IG Metall Bildungsstätte Pichelssee beim 22. Kompass-Workshop rund um den Tarif. „Aktiv mit Tarif“ - Nach der erfolgreichen Tarifbewegung 2012 hat unser Kompass-Titel diesmal eine besondere Bedeutung. In schwierigen Zeiten haben wir Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen in Leiharbeit organisiert und gelebt. Mit der unbefristeten Übernahme haben wir die Zukunft unsere jungen Kolleginnen und Kollegen gesichert und mit 4,3 Prozent Entgelterhöhung die Belegschaften am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt.
„Zwischen Windelwickeln und Straßenkampf“ – Um Mädchen und Frauen im rechtsextremen Milieu ging es in einem Vortrag der Politikwissenschaftlerin Ellen Esen. IG Metall Zwickau und das Aktionsbündnis Vogtland gegen Rechts hatten im Juli in die Kapelle Neuensalz bei Plauen eingeladen und über 50 Interessierte kamen.
Unter dem Titel "Heute für morgen Zeichen setzen" fand am Mittwoch in Radebeul die IG Metall-Frauenkonferenz 2012 statt. Metallerinnen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen berieten über Probleme und neue Initiativen zur Balance von Arbeits- und Lebenszeit sowie zur Entgeltgerechtigkeit für berufstätige Frauen. Die IG Metall hat in Berlin, Brandenburg und Sachsen mit 24 Prozent den höchsten Anteil an weiblichen Mitgliedern. Er liegt bundesweit bei knapp 17 Prozent.