Statement

David Schmidt

Betriebsratsvorsitzender Mahle Brandenburg

„Der Druck auf unsere Kolleginnen und Kollegen mit Leistungsverdichtung und immer kürzeren Taktzeiten steigt enorm. Wir müssen über neue Regelungen dazu nachdenken.“

Bei uns spielt nicht nur die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit eine große Rolle, sondern auch der Leistungsdruck und die Leistungsverdichtung, die die Beschäftigten in ihrem Arbeitsalltag erleben und ertragen.

Der Taktzeit-Stückzahl-Druck von circa 20 Sekunden ist mit dem Entlohnungs-Grundsatz Zeitentgelt schwer zu vereinbaren. Der Druck auf die Beschäftigten steigt und auch im Angestelltenbereich sind die Leistungsverdichtungen in den letzten Jahren massiv geworden. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir mit dem Entlohnungsgrundsatz Zeitentgelt umgehen.

Mahle ist ein international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie. In Brandenburg stellen 130 Beschäftigte geregelte Öl- und Wasserpumpen her.