Statement

Knut Lofski

stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Porsche in Leipzig

„Wir haben im Osten nach wie vor die 38-Stunden-Woche, in den alten Bundesländern die 35-Stunden-Woche. Wir sind eine hundertprozentige Tochter der Porsche AG. Unser Konzernbetriebsrat ist wie wir im Leipziger Betriebsrat Verfechter der 35-Stunden-Woche - für die Beschäftigtungssicherung und den Aufbau von unbefristeten Arbeitsplätzen.“

Flexibilisierung kann eine gute Sache sein, wenn es um Schichtplan- und Arbeitszeitgestaltung geht. Darin stecken viele Chancen.

Wir haben als Betriebsrat bei Porsche Leipzig jeden vorstellbaren Schichtplan gesehen, beraten und verhandelt - bessere und schlechtere. Auch hier würde die 35-Stunden-Woche uns helfen. Mit der Arbeitszeitverkürzung könnten wir die Schichtpläne besser gestalten und eine Regelarbeitszeit von Montag bis Freitag festlegen. Am Samstag würde dann nur noch bei Bedarf gearbeitet - also bei Störungen oder Wartungsarbeiten.

Zum mobilen Arbeiten haben wir vor einiger Zeit eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die relativ gut genutzt wird. Außerdem haben wir eine Betriebsvereinbarung zur persönlichen Auszeit geschlossen, mit der die KollegInnen eine Auszeit von bis zu einem Jahr nehmen können. Das Thema Arbeitszeit beschäftigt uns in vielerlei Hinsicht.

Im Porsche-Werk in Leipzig arbeiten rund 4200 Stammbeschäftigte.