Zauberhafte Ausstellungseröffnung mit Axel Anklam

  • 20.03.2015
  • bg
  • Aktuelles, Bildergalerie

Während sich allmählich die Raumbeleuchtung gegen die letzten Dämmerstrahlen des Tages durchsetzt, funkeln harmonisch geschwungene Edelstahlskulpturen mit den Modellen und Kunstwerken aus farbig getränkten Membranen um die Wette. Axel Anklam gelingt im IG Metall-Haus eine perfekte Synthese seiner Formensprache in einer Anmutung des in Schwerlosigkeit geschwungenen Stahls mit der des Raumes, der mit seinem historischen Kontext eine nach außen offene Sicht auf die meisterlichen Werke zulässt.

Ausstellungseröffnung "Kaskadenschaltung" mit Axel Anklam

Dem Gastgeber und IG Metall-Bezirksleiter, Olivier Höbel, ist bei seiner Eröffnungsrede am Donnerstagabend die Freude über den Meister seines Faches und Metaller Anklam anzusehen, als er dessen virtuose Beherrschung seiner handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten anhand der dargestellten Ergebnisse würdigt. Für die IG Metall sei es selbstverständlich, gerade Kunst und Kultur als sinnstiftendes Pendant zur Arbeitszeit zu fördern und im Gewerkschaftshaus anzubieten.

 

Christiane Bühling-Schultz von der C&Kunterwegs Galerie brachte in ihrer Einführung zu den Arbeiten Axel Anklams zum Ausdruck, dass die Formensprache Anklams dem Studium der Philosophien Heraklits entspringt, dessen Glaube an einen ständigen Wandel aller Erscheinungsformen als Fluss und Harmonien in Gang gehalten und ebenso durch Gegensätze geformt wird. Wolle man etwas begreifen, so müsse man in Widersprüchen denken lernen. So sei es Anklam gelungen mit Reduktionen seiner Arbeiten neue Harmonien zu entwickeln, die mit modernen Materialien herausragende Skulpturen hervorbringe. Anklam löse Spannungen mit kraft- und kunstvoller Fertigkeiten letztlich in harmonische Schwingungen auf.

Ort:

Ausstellungsraum im IG Metall-Haus

Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin

Nahe U-Bhf Hallesches Tor

Karte

 

Öffnungszeiten:

20. März – 24. April 2015 

Mo – Do von 9:00 bis 18:00 Uhr

Fr von 9:00 bis 14:30 Uhr ·

Der Eintritt ist frei!

 

 

Mit der Ausstellung »Kaskadenschaltung« bietet der in Berlin arbeitenden Bildhauer Axel Anklam zeitgenössische Kunstwerke, die einen vielversprechenden Einblick in die konstruktive Welt des Stahls versprechen.


2013 gewann Axel Anklam zwei Kunst-am-Bau-Wettbewerbe für den Neubau des Bildungsministeriums für Bildung und Forschung in Berlin. Anklam realisierte zusammen mit Thomas Henninger zwei große Installationen, die Ende 2014 mit der Eröffnung des neuen Gebäudes ans Bundesministerium übergeben wurden. Er entwickelte diverse Skulpturen im öffentlichen Raum im In- und Ausland, z. B. eine große Skulptur für ein thailändisches Kloster oder die Metallskulptur „Neue Berolina“, die sich auf dem Hausvogteiplatz in Berlin befindet.


Axel Anklam erweitert neben dem klassischen Werkstoff Edelstahl sein Repertoire an bildhauerischen Mitteln um zeitgemäße Materialien wie Fiberglas, Karbon und Epoxidharz. In dieser Kombination von harten und weichen Stoffen vertraut er einer reduzierten und klaren Formensprache, die in ihrer offenen Struktur von Licht und Raum durchdrungen wird.

 

Seine auf Urformen reduzierten Arbeiten, die zwischen Schwerelosigkeit und Masse oszillieren, verbinden eine tiefe Verwurzelung im Handwerklichen gepaart mit hoher künstlerischer Sensibilität. Den ursprünglich aus der Elektrotechnik stammenden Begriff der Kaskadenschaltung überträgt Anklam auf seine Edelstahlkonstruktionen, die in der Regel immer auf einen Kreis zurückgehen. Auf der Basis seiner handwerklichen Fähigkeiten und seines Wissens um statische Gesetzmäßigkeiten entstehen Skulpturen mit einem ausgeprägten Harmoniegefüge. Dabei reizt er die Beschaffenheit und Möglichkeiten seiner Materialien gekonnt aus.

 


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