Metall-Elektroindustrie/Arbeitszeit

Angleichung in Metallindustrie: Aktionen im Bezirk fortgesetzt

  • 23.10.2018
  • md
  • Aktuelles, Bildergalerie, Tarif, Metall-/Elektro, Arbeitszeit

In Brandenburg und Sachsen wurden die Aktionen in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie für eine Angleichung der Arbeitsbedingungen am Dienstag fortgesetzt.

Betriebsräte und Jugendvertreter von Mercedes-Benz Ludwigsfelde Foto: IG Metall

Frühmorgens kommt ein längst überfälliges Thema auf die Agenda bei Mercedes-Benz Ludwigsfelde Foto: IG Metall

Betriebsräte bei Mercedes-Benz Ludwigsfelde vor der Aktion für Angleichung Foto: IG Metall

Aktive Mittagspause bei der Airbus Defence and Space GmbH in Potsdam Foto: IG Metall

Gestamp Umformtechnik GmbH Foto: IG Metall

Gemeinsam für die 35: VW-Motorenwerk Chemnitz Foto: IG Metall

Aktion der Jugendvertretung von VW Chemnitz am 16. Oktober Foto: IG Metall

Betriebsräte und Jugendvertreter der Mercedes-Benz Ludwigsfelde GmbH Foto: IG Metall

Diese Angleichung steht derzeit im Mittelpunkt von Gesprächen der IG Metall mit den Arbeitgeberverbänden. Daraus sollen Eckpunkte hervorgehen, auf deren Basis Anfang 2019 Tarifverhandlungen beginnen können.

In Sachsen machten die Metallerinnen und Metaller im VW-Motorenwerk Chemnitz und beim Automobil-Zulieferer Johnson Controls Zwickau darauf aufmerksam, dass es 28 Jahre nach der Wiedervereinigung Zeit ist für die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. 

Die gleiche Botschaft sendeten auch Beschäftigte bei Mercedes-Benz im brandenburgischen Ludwigsfelde und bei Airbus Potsdam an ihre Geschäftsführungen.

„Angesichts einer spürbar veränderten Arbeitsmarktsituation müssen Unternehmen attraktive Arbeitsbedingungen anbieten, einer spürbar veränderten Arbeitsmarktsituation müssen Unternehmen attraktive Arbeitsbedingungen anbieten, um Nachwuchs- und Fachkräfte zu binden“, erklärte IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Produktivität im Zeitalter der Industrie 4.0 entwickele sich nicht durch überlange Arbeitszeiten, sondern durch intelligente Arbeitszeitmodelle, die familien- und gesundheitsgerecht sind.


Aktuelles

Pinnwand

  • 'prägnant' - Der Newsletter zur Wirtschafts- und Strukturpolitik im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
  • Respekt! Kein Platz für Rassismus
  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!

WIR in der IG Metall

  • Steven Kempe

    Betriebsratsvorsitzender, Benseler in Frankenberg

    "Ist es gerecht, dass ich 40 Stunden in der Woche arbeiten muss und weniger Zeit für meine Familie habe, nur weil mein Betrieb keine Tarifbindung hat?"

    mehr
  • Daniel Pfeifer

    stellvertretender Betriebsvorsitzender bei Koenig & Bauer in Radebeul

    "Wir brauchen eine Nachfolge-Regelung für unsere Arbeitszeitkonten. Es kann nicht sein, dass nur der Arbeitgeber flexibel auf Auftragsflauten reagieren kann."

    mehr
  • Hans-Joachim Porst

    Betriebsratsvorsitzender, Mahle Motorkomponenten Roßwein

    "Wenn in einer Partnerschaft beide in Schichten arbeiten, sieht man sich kaum noch. Mehr Flexibilität und weniger Stunden fördern auch den Zusammenhalt in den Familien."

    mehr
  • Sandra Sass

    stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei ISH (Innomative Systems Hainichen)

    „Ich brauch mehr Zeit für meine Familie und für Freizeit.“

    mehr
  • Philipp Prause

    Jugend- und Auszubildendenvertreter im VW Motorenwerk in Chemnitz

    „Wir sparen im Betrieb Überstunden in Arbeitszeitkonten an. Ich möchte über diese Zeit selbst verfügen können.“

    mehr