Buchpräsentation

„Arbeitslos, aber nicht wehrlos!“ – dokumentierte Transformationserfahrungen

  • 20.09.2021
  • tt
  • Aktuelles

„Wir bauen unsere Zukunft selbst.“ Dieses Motto verfolgen Chemnitzer Metallerinnen und Metaller seit mehr als 30 Jahren. Wie, das berichtet das gerade erschienene Buch „Arbeitslos, aber nicht wehrlos!“, das die Geschichte des Vereins Neue Arbeit Chemnitz e.V. dokumentiert. Zeitzeugen kommen unmittelbar zu Wort und erzählen ihre Geschichte. Das sind zwar hauptsächlich Nachwendeerfahrungen, haben aber an Aktualität nichts verloren: Denn wieder steckt die Industrie durch Digitalisierung, Klimawandel und Energiewende – und damit einhergehend Sorgen um die Arbeitsplätze – in einer großen Transformation.

Mario John, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Chemnitz, bedankte sich anlässlich der Buchpräsentation im Industriemuseum Chemnitz bei Buchautor Hermann Vinke, Moderatorin Alrun Fischer, NAC-Gründerin Doris Müller sowie Herausgeberin Katrin Rohnstock (v.l.n.r.). Foto: Rohnstock-Biografien

„Auch diesen Prozess wollen wir getreu unserem Motto ,Wir bauen unsere Zukunft selbst‘ als IG Metall mitgestalten. Und für viele, insbesondere unsere aktiven Metallerinnen und Metaller in der Nachwendezeit, die gegen den Niedergang einer ganzen Industrieregion ankämpften, ist es nicht der erste Veränderungsprozess“, schreibt Mario John, Erster Vorsitzender der IG Metall Chemnitz, in seinem Grußwort des neuen Buches. Die IG Metall Chemnitz hat dieses Buchprojekt, das mit Unterstützung der Stiftung Neue Länder in der Otto Brenner-Stiftung entstanden ist, von Anfang an gefördert.

Auf 147 Seiten zeichnet das Buch, das im Rohnstock-Verlag erschienen ist, die Geschichte des Vereins Neue Arbeit Chemnitz (NAC) nach. Sie steht exemplarisch für viele engagierte Initiativen, die in den Jahren nach 1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR entstanden sind. Hervorzuheben ist die Leistung der Vereinsgründerin Doris Müller. Sie ist eine von mehreren Zeitzeugen, die im Buch von zu Wort kommt und über ihre Erfahrungen berichtet. 1937 geboren, arbeitete Doris Müller bis 1991 als Programmiererin im VEB Gerätewerk Karl-Marx-Stadt. 1991 wurde sie Sozialberaterin, engagierte sich in der IG Metall und gründete die Neue Arbeit Chemnitz mit, deren Erste Vorsitzende sie wurde. Im Chemnitzer Stadtrat arbeitete sie 15 Jahre ehrenamtlich als Kommunalpolitikerin.

Mehr Informationen zum Buch und die Möglichkeit zum kostenlosen Download gibt es hier.

 


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