26. Bezirkskonferenz

Bezirkskonferenz berät Herausforderungen der kommenden Jahre

  • 26.10.2020
  • kk
  • Aktuelles

Auswirkungen der Corona-Pandemie, Tarifrunden und insbesondere die Angleichung Ost – die IG Metall im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Auf der 26. Ordentlichen Bezirkskonferenz der IG Metall am 26. Oktober in Berlin wurde deutlich, dass sich die Gewerkschaft den Zukunftsaufgaben mit großer Ge- und Entschlossenheit stellt, denn deren Lösung ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mit Abstand und unter strengen Hygieneregeln tagte die Bezirkskonferenz in Berlin.

Birgit Dietze, Bezirksleiterin, blickte auf zukünftige Herausforderungen.

Stefan Schaumburg hat den Bezirk neun Monate kommissarisch geleitet. Er blickte im Geschäftsbericht auf die vergangenen Jahre zurück. Fotos: Christian von Polentz/transitfoto.de

Nicht nur die Corona-Pandemie, auch die Anforderungen durch den Klimawandel und die Umgestaltung der Industrie durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verursachen einen enormen Druck auf die Beschäftigung im Bezirk. „Rund 10.000 Arbeitsplätze sind aktuell allein im Bezirk in Gefahr“, berichtete Stefan Schaumburg, der den Bezirk bis 30. September neun Monate lang kommissarisch geführt hatte, in seinem Geschäftsbericht. „Corona lässt uns nicht sicher in die Zukunft schauen, aber es hat uns einmal mehr sehr deutlich gemacht, wie wichtig solidarischer Zusammenhalt ist.“

Die strategische Arbeitsplatzsicherung und gute Arbeit durch zum Beispiel mehr Tarifbindung sind zwei der großen Themen, denen sich die IG Metall im Bezirk in den kommenden vier Jahren stellen wird, erklärte Birgit Dietze, seit 1. Oktober Bezirksleiterin in Berlin-Brandenburg-Sachsen.

Und auch die Angleichung der Arbeitszeit Ost und West wird die IG Metall im Bezirk weiter beschäftigen. „Was Verdi im jüngsten Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst erreicht hat, muss auch für uns gelöst werden“, sagte Birgit Dietze. „Mein Appell geht an die Konzerne, gemeinsam mit uns in einen Dialog zu treten, denn es geht um nicht mehr oder weniger als um den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Unter strengen Hygieneauflagen infolge der Corona-Pandemie waren Delegierte und Gäste   aus Berlin, Brandenburg und Sachsen in Berlin zusammengekommen, um die Organisationswahlen im Bezirk abzuschließen.

 

 


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