Tarifrunde 2018/Metall-Elektro

Höbel: Unsere Forderung und Warnstreiks sind rechtmäßig! Arbeitgeber-Attacke verschärft den Konflikt

  • 06.01.2018
  • md
  • Aktuelles, Pressemitteilung

Mit scharfer Kritik hat der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel, auf die Attacke der Arbeitgeber gegen die Forderungen und angekündigte Warnstreiks der Gewerkschaft reagiert. "Der Versuch, unsere Forderung als rechtswidrig zu diskreditieren, wird ab Montag vor den Werkstoren beantwortet“, sagte Höbel.

Olivier Höbel Foto: André Wirsig

„Wer das grundrechtlich verbriefte Recht auf Streik angreift, verschärft den Konflikt", sagte Höbel. "Die IG Metall schlägt mit ihrer Forderung ein innovatives Arbeitszeitmodell vor, das geeignet ist, die bisher bestehenden Teilzeitmodelle abzulösen und Diskriminierungen gerade zu beseitigen."

 

Die Forderung sei eine Chance für familien- und gesundheitsförderliche Arbeitszeiten in den Betrieben. Davon würden Frauen mindestens ebenso profitieren wie Männer, so Höbel.

 

"Die Arbeitgeber müssten sich die Mühe machen, unsere Forderung genau zu lesen und darüber zu verhandeln", sagte Höbel. Im Übrigen seien es die Metallarbeitgeber, die noch im Mai letzten Jahres eine gesetzliche Regelung für ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit verhindert hatten.

 


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