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Industrie stärken, gute Arbeit sichern: Brandenburg braucht rasch stabile Landesregierung

14.01.2026 | Die IG Metall fordert Union und SPD in Brandenburg auf, rasch eine neue Landesregierung mit einer klaren industriepolitischen Ausrichtung zu bilden. IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto: „In dieser kritischen Wirtschaftslage darf sich die Brandenburger Politik nicht zu lange mit sich selbst beschäftigten, sondern muss mit voller Kraft die Industrie stärken und gute Arbeit sichern. Dies ist die eindeutige Erwartungshaltung der Beschäftigten im Land.“

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „SPD und CDU müssen aus Verantwortung für das Land Brandenburg jetzt schnell eine handlungsfähige und stabile Regierung bilden. Die wirtschaftliche Lage hier in der Region ist wie in ganz Deutschland angespannt. Auch in Brandenburg stehen die Industrie und andere Branchen der IG Metall unter Druck. Die Auswirkungen zeigen sich inzwischen auch am Arbeitsmarkt deutlich. Zwar ist die Wiederaufnahme der Produktion im Elektrostahlwerk Hennigsdorf ein erster wichtiger Schritt und ein positives Zeichen für das neue Jahr. Dennoch brauchen wir in vielen anderen Betrieben wie dem Mercedes-Benz-Werk in Ludwigsfelde, dem Stahlwerk in Eisenhüttenstadt oder den Automobilzulieferern in Brandenburg zukunftsfähige Lösungen.

Deswegen kommt es jetzt darauf an, dass die Politik in Brandenburg schnell Fahrt aufnimmt und ihren Beitrag zur erfolgreichen Transformation der Wirtschaft leistet. Ganz konkret muss sie sehr rasch dafür sorgen, dass die angekündigten Milliarden-Investitionen in die öffentliche Infrastruktur jetzt auch vor Ort ankommen. Dabei muss sie darauf achten, mit entsprechenden Local Content-Regelungen die regionalen Anbieter zu stärken.“

Für Rückfragen: Moritz Riesinger, 0151 162 37 814

Von: mr

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