10.03.2026 | Ende Februar hat sich der bezirkliche Vertrauensleuteausschuss (VLA) der IG Metall zum ersten Mal in neuer Besetzung getroffen. In den kommenden Monaten wird es darum gehen, die Arbeit der Vertrauensleute im ganzen Bezirk zu stärken.
Am 27. Februar 2026 ist der Vertrauensleuteausschuss (VLA) des Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen (BBS) in neuer Zusammensetzung zusammengekommen und hat seinen Jahresplan verabschiedet. Für die zukünftige Arbeit stehen sowohl die inhaltliche Beratung des Bezirks als auch eine hohe Aktionsbereitschaft mit klarer öffentlicher Präsenz im Mittelpunkt.
Alles, was Mitmachcharakter hat, Spaß bringt und eine starke Strahlwirkung entfaltet, beschreibt unseren Auftrag am besten. Wir bündeln die Kräfte im Bezirk und setzen Themen, die unsere Mitglieder bewegen: Wie muss sich Arbeit entwickeln, damit sie in unserer Region erhalten bleibt, weiter ausgebaut werden kann – und das ohne steigende Belastungen für die Beschäftigten?
Ein zentrales Ziel der kommenden Jahre ist es zudem, die Vertrauensleutearbeit wieder flächendeckend vor Ort zu stärken. Damit wollen wir stabile Netzwerke und neue Handlungsspielräume für die betrieblich Aktiven schaffen. Solidarität ist dabei einer unserer Grundpfeiler. Diese haben wir beim letzten Treffen mit einer gemeinsamen Aktion für unseren Kollegen Danial Bamdadi vom Verein zur Bewahrung der Demokratie unterstrichen (mehr dazu im Infokasten).
Wer Lust auf aktive und kreative Gewerkschaftsarbeit hat, kann sich jederzeit an seine IG Metall Geschäftsstelle wenden – also: Lass machen!
Ein aktuelles Thema: Solidarität mit Danial Bamdadi!
Danial kam vor dreizehn Jahren nach Deutschland. Er machte hier Abitur, studierte, wurde gewerkschaftlich aktiv und setzt sich heute beruflich gegen rechte Hetze in Betrieben und im öffentlichen Raum ein. Sein Engagement ist klar demokratisch – und wird nun gegen ihn gewendet: Ihm wird die deutsche Staatsbürgerschaft verwehrt. Der Fall steht für eine gefährliche Verschiebung: Demokratisches Handeln wird als Problem markiert.
Wenn jedoch Einsatz gegen Rechtsradikalismus als Extremismus ausgelegt wird, entsteht ein Klima der Verunsicherung. Betriebe sind Lernorte demokratischer Praxis.
Danials Fall zeigt: Demokratische Haltung braucht Schutz und politische Rückendeckung, besonders an betrieblichen Lernorten, an denen junge Menschen Demokratie konkret erfahren.