Pressemitteilung: Gemeinsame Erklärung von IG Metall und VME Berlin-Brandenburg

Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion ruft zu Toleranz und Weltoffenheit auf

  • 14.09.2018
  • aw
  • Aktuelles, Pressemitteilung

Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg und die Gewerkschaft IG Metall wenden sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen jede Form von Intoleranz und Diskriminierung in der Gesellschaft und in den Betrieben. „Die Hauptstadtregion steht für Vielfalt und das funktionierende Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Nationalitäten, Kultur, politischer und religiöser Anschauungen.

Extremismus in jeglicher Form hat bei uns keinen Platz“, erklärten Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Berlin-Brandenburg, und Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, am Freitag in Berlin.

„Ein faires und friedliches Miteinander sowie gegenseitiger Respekt sind für uns in der Metall- und Elektroindustrie elementare Werte“, befanden die Sozialpartner weiter. „Das zeigen unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten jeden Tag in der Praxis, auch durch die aktive Integration von Geflüchteten. Als international erfolgreiche und global verknüpfte Branche sind wir in hohem Maß darauf angewiesen, jeden Tag mit Menschen in aller Welt Hand in Hand zusammenzuarbeiten. Wer Vorurteile und Abneigung schürt, gefährdet den international guten Ruf Deutschlands und damit auch die Attraktivität des Standortes für Investoren.“

Die Organisationen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erklärten weiter: „Wir werden uns weiterhin für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die Werte einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft einsetzen. Mit den Tarifverträgen in der Metall- und Elektroindustrie leisten wir hier einen wichtigen Beitrag.“


Aktuelles

Pinnwand

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  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
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  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!

WIR in der IG Metall

  • Peter Schulz

    Betriebsrat IAV Chemnitz

    "Mobiles Arbeiten darf nicht entgrenzt sein! Wir müssen auch "Nein" sagen können - und einmal nicht erreichbar sein. Es braucht klare Grenzen, um zu verhindern, dass wir ausbrennen."

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  • Daniela Schwaiger

    Vertrauensfrau im VW Motorenwerk in Chemnitz

    "Ich will leben und etwas erleben - und nicht arbeiten, um zu überleben."

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  • Dirk Wüstenberg

    Betriebsratsvorsitzender bei Otis ES in Berlin

    „38 Stunden arbeiten – aber nur für 35 Stunden bezahlt werden. Standortsicherung sollte sich nicht über zwölf Jahre hin ausdehnen.“

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  • Michael Rahmel

    Betriebsratsvorsitzender im Mercedes-Benz Werk Berlin

    „Schichtarbeit muss interessant und für uns Beschäftigte gut gestaltet werden.“

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  • Bert Bredow

    Vertrauensmann und Mitglied der Vertrauenskörperleitung bei GE in Berlin

    „Flexible Arbeitszeit – Gleitzeit ist für mich wichtig. Aber wir wollen diese auch selbst gestalten.“

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