Großdemo für Frieden: Sonntag ab 12 Uhr

Stoppt den Krieg! Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine

  • 09.03.2022
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  • Aktuelles

Die russische Führung setzt ihren völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Herzen Europas fort. Dabei geht sie immer rücksichtsloser vor und droht sogar mit einem Atomkrieg. Hunderttausende werden dagegen am kommenden Sonntag hierzulande protestieren - in Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main, Stuttgart und Hamburg. Zu den Friedenskundgebungen ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) und dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) auf.

Eindrücke von der Friedensdemo am 27. Februar in Berlin. Der Krieg geht weiter. Nächsten Sonntag gehen daher wieder Hunderttausende auf die Straße. (Bild: C.v.Polentz)

In Berlin treffen sich die Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen am Sonntag um 12.00 Uhr am Kino CineStar CUBIX nahe Alexanderplatz (Rathausstraße). Die Demo beginnt um 12.30 Uhr. Für 14.00 Uhr ist die Kundgebung an der Siegessäule geplant. Dort wird unter anderem Katja Kager, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, sprechen.

In Leipzig findet die Aktion am Sonntag von 12 bis 17 Uhr auf dem Augustusplatz mit Demo um den Ring statt.

In dem Aufruf für die Friedens-Kundgebung heißt es: „Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Führung im Herzen Europas wird immer brutaler. Sie droht mit Atom-waffen. Das Leiden der Menschen in der Ukraine wird immer dramatischer. Gemeinsam mit dem Internationalen Gewerk-schaftsbund (IGB) und dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) stehen wir solidarisch an der Seite der mutigen Men-schen in der Ukraine.
Hunderttausende Menschen werden durch den Krieg gezwungen, die Ukraine zu verlassen. Für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften ist jetzt die Stunde solidarischen Handelns. Wir werden für diese Menschen, die rasch bei uns Aufnahme finden müssen, selbst Unterkünfte bereitstellen und sie materiell unterstützen. Wir werden dafür sorgen, dass die Zugänge zum Arbeitsmarkt für sie offenstehen. Und wir werden im engen Austausch mit der internationalen Gewerkschaftsbewegung unseren ukrainischen Schwestergewerkschaften vor Ort helfen.
Wir halten unsere Grenzen offen für jede*n, der*die aus Kriegen entkommen kann - unabhängig von Hautfarbe, Staatsangehörigkeit und Identität und ohne rassistische Zurückweisung. Solidarität mit den Ukrainer*innen ist das Gebot der Stunde - und diese tragen wir am Sonntag den 13. März 2022 auf die Straße.
Unsere Solidarität gilt auch den Menschen, die in Moskau, Sankt Petersburg und so vielen anderen Städten Russlands ihre Stimme gegen den Krieg erheben. Wir sind tief beeindruckt von ihrer Kraft und ihrem Mut. Gemeinsam mit ihnen streiten wir dafür, dass Putin sofort alle Angriffe einstellt, sich aus der Ukraine zurückzieht und deren territoriale Integrität wieder herstellt. Unser Ziel sind Friedensverhandlungen, die in einem atomwaffenfreien Europa gemeinsamer Sicherheit, des Friedens und der Abrüstung unter Einschluss von Ukraine und Russland münden.
Wir befürworten scharfe wirtschaftliche Sanktionen, die gezielt darauf ausgerichtet sind, die Kanäle zur Finanzierung des Krieges zu kappen.
Wir bekennen uns zum Ziel gemeinsamer Sicherheit und fordern eine aktive Friedenspolitik. Es müssen mehr Mittel als bisher für Krisenprävention, für die Stärkung der Funktionsfähigkeit von Katastrophenschutz und Polizei, für zivile Konfliktbearbeitung und den Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stehen. Die dauerhafte Aufstockung des Rüstungshaushalts zur Erfüllung des Zwei-Prozent-Ziels der NATO wird vom DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften weiterhin kritisch beurteilt. Die dringend erforderlichen Zukunftsinvestitionen in die sozial-ökologische Transformation und in die Leistungsfähigkeit unseres Sozialstaates müssen sichergestellt bleiben.
Wir treten ein für ein Europa des Friedens, der Solidarität und der Abrüstung. Dafür gehen wir am Sonntag, den 13. März 2022, ab 12 Uhr, in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart mit Hunderttausenden auf die Straßen.
Sei dabei! Sag deinen Freund*innen, Bekannten und Arbeitskolleg*innen Bescheid! In Solidarität miteinander halten wir die Corona-Hygieneregeln ein und bitten geimpft, getestet und mit Maske an der Kundgebung teilzunehmen.

Berlin: 12:00 Uhr Alexanderplatz (Treffpunkt Gewerkschaften: Kino CineStar CUBIX)
12:30 Uhr Start Demo
14:00 Uhr Kundgebung Siegessäule (mit Katja Karger, Vorsitzende DGB Berlin-Branden-burg)
15:00 Uhr Ende.

 


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