IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen

Berlin-Brandenburg als Industrieregion sichern und ausbauen

13.11.2025 | IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto hat eine Einladung vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg (VME) genutzt, um den Arbeitgebern die Positionen der IG Metall in der Industriekrise deutlich zu machen. „Wir wollen Berlin-Brandenburg als Industrieregion erhalten und ausbauen – und gute Arbeitsplätze sichern“, stellte Jan Otto klar. Für die Tarifpolitik nannte er als wichtiges Ziel, die Tarifbindung zu erhöhen – durch Kooperation und wenn nötig im Konflikt.

Jan Otto (Mitte) mit dem VME-Vorstandsvorsitzenden Stefan Moscko (rechts) und VME-Hauptgeschäftsführer Alexander Schirp. (Bild: IGM)

Zum ersten Mal konnte ein IG Metall-Bezirksleiter auf dem Mitgliederrat des VME direkt zu den Arbeitgebervertretern sprechen. „Mein Dank für diese Einladung geht an den VME, den wir als verlässlichen Verhandlungspartner kennen“, betonte Jan Otto. Zugleich war der Termin eine gute Gelegenheit, um die Arbeitgeber auf den großen Handlungsbedarf hinzuweisen. „Die Zeit drängt“, erklärte Jan Otto und verwies auf den hohen Anpassungsdruck, den die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben jeden Tag erlebten.

Für eine gute Zukunft brauche die Region nicht nur eine aktive Industrie- und Branchenpolitik des Staates. Unverzichtbar seien auch verantwortungsvolle Unternehmen mit dem klaren Bekenntnis zum Standort, mit der Bereitschaft zu investieren und Beschäftigung zu sichern. Dem VME als Sozialpartner bot Jan Otto an, sowohl in der Industrie- als auch in der Tarifpolitik gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten. In der Tarifpolitik hätten IG Metall und VME immer wieder gezeigt, dass sie historische, technologische und arbeitsmarktpolitische Veränderungen gestalten können. Gemeinsames Anliegen sei es, mehr Unternehmen über eine Verbandszugehörigkeit in die Tarifbindung zu bringen, so Jan Otto.  

Von: ms

Immer auf dem laufenden bleiben