Welttag für menschenwürdige Arbeit

Bread and Roses in der Kulturbrauerei in Berlin und mehr

  • 21.09.2017
  • aw/igm-b
  • Aktuelles

Ken Loachs Bread and Roses ist ein Klassiker der Filmgeschichte: am Samstag, 7. Oktober 2017, lädt der DGB in Berlin anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit zur Filmvorführung mit Diskussion ein.

Copyright: Neue Visionen Filmverleih

Im Anschluss an den Film diskutieren Lars Dieckmann von der Industriegewerkschaft BAU, die Gebäudereinigerin Angelika Walle und DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell über Arbeitnehmerrechte und das harte Geschäft mit der Sauberkeit in Deutschland. Moderieren wird der Filmkritiker Knut Elstermann.

In "Bread and Roses" (2000) von Ken Loach reist Maya, eine junge Frau aus Mexiko, illegal in die USA ein. Sie ergattert einen Job als Reinigungskraft und putzt nachts für einen Hungerlohn und ohne soziale Absicherung in einem Bürogebäude in Los Angeles. Ein engagierter Gewerkschafter möchte sie und ihre Kolleg/innen motivieren, sich gegen die prekären Arbeitsverhältnisse zu wehren. Dabei gerät er selbst in Konflikt mit seiner Gewerkschaft, und auch unter Mayas Kolleg/innen kommt es zu Spannungen. Der Titel des Films ist gleichzeitig ein Slogan der internationalen Gewerkschaftsbewegung - für faire Bezahlung (Brot) und menschenwürdige Arbeitsbedingungen (Rosen).

Los geht es um 19:00 Uhr im CineStar Berlin - Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, Einlass ab 18.30h, freier Eintritt, Bitte anmelden unter:  https://veranstaltungen.dgb.de/bread_roses.

 

 

Welttag für menschenwürdige Arbeit 7. Oktober 2017


Stopp der Profitgier: Die Welt braucht eine Lohnerhöhung

In diesem Jahr findet der Welttag für menschenwürdige Arbeit (WFMA) am 7. Oktober zum zehnten Mal statt. Millionen Menschen nehmen seit 2008 aus diesem Anlass an Veranstaltungen teil, und auch in diesem Jahr ist dies ein Tag, an dem überall auf der Welt mobilgemacht wird.

 

An diesem Tag treten alle Gewerkschaften weltweit für menschenwürdige Arbeit ein. Menschenwürdige, gute Arbeit muss im Mittelpunkt staatlicher Maßnahmen stehen, die darauf abzielen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und eine neue globale Wirtschaft aufzubauen, bei der die Menschen im Vordergrund stehen. Keine Aktivität ist für den Welttag für menschenwürdige Arbeit zu groß oder zu klein, ob es sich um eine Diskussion am runden Tisch, eine Großdemonstration, einen Protestbrief, eine Flashmob-Aktion oder etwas vollkommen anderes handelt.

 

In diesem Jahr liegt der globale Fokus auf den weltweiten Bemühungen um existenzsichernde Mindestlöhne und eine Lohnerhöhung für alle erwerbstätigen Menschen. Die Regierungen sollten der Forderung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach menschenwürdigen Löhnen, gefahrenfreien und sicheren Arbeitsplätzen und einem Ende profitgieriger Konzerne, die die Regeln der Wirtschaft festlegen, nachkommen. Es muss daher dafür gesorgt werden, dass die Mindestlöhne für einen menschenwürdigen Lebensstandard ausreichen und dass alle Beschäftigten das Recht auf einen Gewerkschaftsbeitritt und auf Tarifverhandlungen haben.

Da der 7. Oktober in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, werden sich manche Organisationen eventuell dafür entscheiden, ihre Veranstaltungen in der Woche davor oder danach abzuhalten.

 

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