BSH Nauen

Auf nach Nauen: Solidarität mit BSH-Beschäftigten

24.11.2025 | Volle Solidarität mit den BSH-Beschäftigten in Nauen: Am Dienstag demonstriert die Belegschaft gemeinsam mit der IG Metall für den Erhalt des Standorts und der 450 Arbeitsplätze. Mit einem solidarischen Laternenumzug stellen sie sich gegen die Kahlschlagspläne des Unternehmens.

Um ihre Arbeitsplätze geht es: Kolleginnen und Kollegen von BSH in Nauen. (Bild: Volker Wartmann)

Als Zeichen ihrer Unterstützung werden am Dienstag, 25. November, Bürger, Angehörige und Politiker bei einem gemeinsamen Laternenumzug ihre Solidarität mit den BSH-Beschäftigten und ihren Familien unübersehbar in die Öffentlichkeit tragen.

Treffpunkt für die Beschäftigten ist am Dienstag, 25. November, um 14:45 Uhr vor dem Werktor von BSH am Siemensring 5 - 9. Von dort ziehen alle gemeinsam in die Innenstadt vor die Stadtbibliothek am Rathausplatz, wo eine Kundgebung um 16:00 Uhr stattfindet.

Im Anschluss startet dort der solidarische Laternenumzug im Stadtzentrum.

Mit dabei sind: Jan Otto, IG IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, Michael Kellner, Mitglied des Bundestags und Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion für Wirtschaft und Energie, Frederike Haase, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg.

„Für die Stadt Nauen wäre eine Schließung des BSH-Werks eine Katastrophe. BSH ist der größte Arbeitgeber in der Stadt“, sagt Anne Borchelt, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Oranienburg-Potsdam. „Die Kolleginnen und Kollegen sind nicht bereit, die Kahlschlagpläne des Unternehmens widerstandslos hinzunehmen. Die Beschäftigten fordern gemeinsam mit der IG Metall vom Konzern Alternativkonzepte, um den Standort und die Arbeitsplätze in Nauen zu erhalten. Die Kolleginnen und Kollegen sind bereit, ihren Teil zu konstruktiven Lösungen und für Beschäftigungssicherung am Standort Nauen beizutragen.“

Weitere Informationen in der Pressemitteilung der IG Metall Potsdam und Oranienburg. 

 

 

 

Von: ms

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