DaimlerChrysler-Beschäftigte protestieren gegen die "Rente mit 67"

  • 31.01.2007
  • mr
  • Aktuelles

Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage der Daimler-Belegschaften gegen die Rentenpolitik der Bundesregierung haben am Mittwoch rund 800 Metallerinnen und Metaller des DaimlerChrysler-Werkes in Berlin-Marienfelde vor dem Werktor eine Protestkundgebung durchgeführt.

Ute Hass, Betriebsratsvorsitzende des DaimlerChrysler-Werkes in Berlin-Marienfelde sagte: "Die Beschäftigten in unserem Betrieb, insbesondere die in der Produktion, können und wollen nicht bis 67 arbeiten. Die älteren Kolleginnen und Kollegen würden nur mit massiven Rentenkürzungen aufhören können, und die Chancen für Jüngere verschlechtern sich noch mehr. Wir brauchen in den Betrieben nicht den Abbau, sondern den Ausbau flexibler Ausstiegsmöglichkeiten und intelligente Lösungen für altersgerechtes Arbeiten."


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