Zwickauer AGA-Aktive klären auf

Fifty-fifty-Aktion für die Parität bei den Gesundheitskosten

  • 30.11.2016
  • ib
  • AGA

Wir (vier AGA-Aktive) waren sehr gespannt, wie die Passanten in der Fußgängerzone vor den Zwickauer "Akaden" auf unsere Aktion reagieren werden. Wir wollten es am 23. November wissen, ob politische Aufklärungsarbeit am Bürger Sinn macht und Unterschriften sammeln für die paritätische Finanzierung der Gesundheitskosten. Mit unseren roten IG Metall-Jacken und dem Infostand konnte jeder erkennen, dass die IG Metall vor Ort war. Damit jeder weiß, worum es geht, präsentierten wir mit der aufgebauten Fifty-fifty-Wippe die ungerechte Verteilung der Kosten.

Was erlebten wir: Während uns zu Beginn ablehnende Mienen, hastiges Weitergehen, Wegschauen und Desinteresse begegneten, änderte sich das zusehends. So konnten wir innerhalb von drei Stunden 220 Unterschriften sammeln, die wir an unsere zwei Bundestagsabgeordneten übergeben werden. Die Infos zur Sozialpolitik: Zusatzbeiträge abschaffen vom Vorstand wurden mit verteilt und gern entgegengenommen. Viele Rentner, junge Leute, Besucher aus dem Landkreis und weiter entfernt nahmen sich die Zeit und stellten sich der Diskussion. Oft war Aufklärung nötig, weil die Zusatzbeiträge noch keine Rolle spielten oder das Problem nicht bekannt war. Aber auch die große Politik war gefragt, die reichte vom Wahlergebnis in den U.S.A., über die Asylpolitik in Deutschland, die Verteuerung der Lebenshaltungskosten, die geringe Rente bis zu den Bundestagswahlen im nächsten Jahr und Befürwortern der AfD. Beamte meinten, das ginge sie nichts an. Arbeitgeber outeten sich ablehnend.

Am Ende waren wir zufrieden mit unserem Einsatz. Wir wollen das wiederholen und wieder aufklären über die Ungerechtigkeit bei der Finanzierung der Gesundheitskosten.


Drucken Drucken