„GehDenken“ – Klares „STOPP“ dem Rechtsextremismus

  • 11.02.2009
  • pf
  • Aktuelles

Rechtsextremisten aus ganz Europa werden für den 13. und 14. Februar 2009 erneut zu ihrem Aufmarsch nach Dresden mobilisieren. Der Aufmarsch anlässlich der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 hat sich in den letzten Jahren zum größten, regelmäßig stattfindenden treffen von Alt- und Neonazis entwickelt. Folgende Abfahrten der Busse am Sonnabend, 14. Februar 2009 sind bereits bekannt. Anmeldungen über die zuständige Verwaltungsstelle wird empfohlen: Berlin, DGB-Haus, Keithstraße 1-3, um 8.00 Uhr Zittau, Ottokarplatz (Rote Schule), um 9.30 Uhr Görlitz, Demianiplatz (Busplatz), um 10.00 Uhr Löbau, Rosengarten(Kastzenturm, um 10.15 Uhr Bautzen, Gewerkschaftshaus, Dr. Maria-Grollmuß-Str. 1, um 11.00 Uhr

Die DGB-Region Dresden–Oberes Elbtal ruft alle Menschen – Junge und Alte, aus Ost oder West, mit und ohne deutschen Pass – auf, Rechtsextreme nicht ungehindert durch Dresden marschieren zu lassen. Gerade Demokraten schätzen das Recht auf freie Meinungsäußerung als hohes Gut. Deshalb gilt es, sich denen entgegen zu stellen, die unveräußerliche Menschenrechte mit Füßen treten und die Demokratie beseitigen wollen.

 

Rechtsextreme Veranstaltungen wie in Dresden fördern bei den Teilnehmenden den Einstieg in demokratiefeindliche Szenarien, zelebrieren Zusammenhalt im Sinne einer nationalsozialistischen Identität und dienen der Vernetzung der Rechtsextremisten in ganz Europa. Durch solch revisionistische Gedenkveranstaltungen werden Traditionslinien zum historischen Nationalsozialismus gestärkt. Die Gleichsetzung der Opfer der Luftangriffe auf Dresden mit den Ermordeten in den Konzentrations- und Vernichtungslagern soll den Holocaust verharmlosen.

 

Während Leningrad, Rotterdam oder Coventry Ziele des deutschen Angriffs- und Vernichtungskrieges waren, wurde Dresden im Zuge der Beendigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bombardiert. Um der rechtsextremen Propaganda entgegen zu  treten, darf dieser Unterschied nicht verwischt werden.

NPD und Kameradschaften werden versuchen, den Dresdner Aufmarsch als Auftakt für das Superwahljahr zu nutzen. Dabei hat für sie  – die DVU in Brandenburg und die NPD in Sachsen – der Wiedereinzug in die Landtage zentrale Bedeutung. Wenn eine erfolgreiche Mobilisierung der Rechtsextremisten für die folgenden Wahlen verhindert werden soll, muss der Aufmarsch in Dresden gestoppt werden.


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