IWH erwartet kaum Veränderung auf Arbeitsmarkt Ost

  • 22.11.2012
  • md
  • Aktuelles

In diesem und im nächsten Jahr wird sich die Lage auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt nur noch wenig verbessern, so die Prognose des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte demnach im Durchschnitt des Jahres 2012 um 0,2 Prozent und Jahr 2013 um 0,1 Prozent über dem jeweiligen Vorjahreswert liegen.

Die Zahl der geförderten Beschäftigungsverhältnisse wird nach Erhebungen des IWH weiter zurückgehen. Das Institut erwartet in diesem Jahr einen durchschnittliche Arbeitslosenquote von 10,4 Prozent und im kommenden Jahr 10,2 Prozent.

 

Die Zahl der staatlich geförderten Beschäftigten sei merklich gesunken, stellte das IWH fest. Jedoch liege der Anteil der geförderten Beschäftigung an den Erwerbstätigen immer noch deutlich über dem westdeutschen Wert. Per Saldo sei der Beschäftigungszuwachs jedoch schwach, und der Rückgang der Arbeitslosigkeit habe sich abgeflacht. Hierfür waren laut IWH Sonderfaktoren verantwortlich, beispielsweise die verstärkte Zuwanderung aus den neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und die "Rückführung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen".


Aktuelles

Pinnwand

  • Für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West!

    Für gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West!

  • Infobrief Recht

    Aktuelle rechtliche Bewertungen der IG Metall

  • 'prägnant' - Der Newsletter zur Wirtschafts- und Strukturpolitik im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen

     Newsletter zur Wirtschafts- und Strukturpolitik

  • Kampagnen der IG Metall

    Kampagnen der IG Metall

  • Mitglied werden in der IG Metall

    Mitglied werden in der IG Metall