Kampf um Arbeitsplätze bei Qimonda: 2800 in Dresden auf der Straße

  • 04.02.2009
  • md
  • Aktuelles

2800 Menschen folgten am Dienstag in Dresden dem Ruf der IG Metall und des Betriebsrats und demonstrieren für den Erhalt des Chip-Standorts. Diszipliniert und sehr entschlossen zeigten die Beschäftigten des Werkes: Wir fürchten um unsere Arbeitsplätze, und jetzt nehmen wir den Kampf auf.

Dabei wurde deutlich: Die IG Metall in Sachsen und der Vize-Ministerpräsident Thonas Jurk (SPD) stehen fest an ihrer Seite. Klar ist an diesem Abend eines: Es kann nur  eine politische Lösung auf europäischer Ebene geben, die EU-Kommission ist gefordert. Unter dem Beifall der Qimondianer sagte IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel an die Adresse des Industriekommissars Günther Verheugen in Brüssel: "Machen Sie endlich Ihren Job. Bedenken Sie: Sie sind kein Industrie-Verhinderungskommissar!"
Noch etwas ungewohnt, aber entschlossen hatte sich der erste Demonstrationszug in der Geschichte des Dresdner Chipherstellers Qimonda formiert. Der Abschluss der Aktion, die  für Staus im Dresdner Berufsverkehr sorgte, war zugleich ein Beginn einer offensiven Gegenwehr. "Das fühlt sich ganz neu an, aber gut", sagten viele Teilnehmer beim Verlassen der Kundgebung.


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