Metalldialog in Brandenburg

  • 27.02.2007
  • mr
  • Aktuelles

Die Landesregierung in Brandenburg, die IG Metall und der Unternehmerverband verstärken ihre Zusammenarbeit zur Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie.

Beim zweiten „Metalldialog“ auf Einladung von Ministerpräsident Matthias Platzeck in der Staatskanzlei erörterten die Gesprächspartner konkrete Initiativen zur Unterstützung von Unternehmensnetzwerken und zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Metall- und Elektroindustrie. Am „Metalldialog“ beteiligen sich sowohl Vertreter des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie und der IG Metall Berlin-Brandenburg als auch des Wirtschafts-, Arbeits- und Wissenschaftsministeriums.

 

Platzeck betonte: „Die Metall- und Elektrobranche zählt zu den Schlüsselindustrien in Brandenburg. Auf sie entfällt fast die Hälfte aller Arbeitsplätze im Verarbeitenden  Gewerbe. Ihre Unternehmen erwirtschaften knapp ein Drittel des Umsatzes der Brandenburger Industrie. Damit ist sie ein Schwergewicht im Land. Sie ist geprägt durch eine enorme Vielfalt und eine hohe Zahl von Klein-  und Mittelbetrieben. Daher ist es besonders wichtig, die Kräfte zu bündeln.“

 

Die Partner im „Metalldialog“ verständigten sich darauf, die Vernetzung der Unternehmen der Branche gezielter zu unterstützen, um die Betriebe in ihrer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu stärken. Sie einigten sich ferner darauf, konkrete Schritte zur Ermittlung des Fachkräftebedarfs einzuleiten und den Betrieben Hilfestellung bei der Sicherung ihres Personalbedarfs zu geben. Dazu zählt auch, das Image der Metall- und Elektroberufe zu verbessern und junge Leute für eine Ausbildung im Metallbereich zu gewinnen. Dazu wird zum Beispiel das „InfoMobil“ des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie im II. Quartal 2007 in der Region Frankfurt (Oder) eingesetzt, um Schülerinnen und Schülern aus der Region die modernen Ausbildungsberufe im Zusammenhang mit der Solarindustrie vorzustellen.

 

Platzeck wörtlich: „Vernetzung ist ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, betriebliche Kapazitäten für Forschung und Entwicklung, für neue Märkte, für Aus- und Weiterbildung zu erschließen. Aus diesem Grund fördern wir mit der Neuausrichtung der Förderstrategie Unternehmensnetzwerke in unseren Branchenkompetenzfeldern.“

 

Der Ministerpräsident begrüßte, dass der Landesförderausschuss die Netzwerkanträge des Instituts für Medienforschung und Urbanistik   sowie des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie am vergangenen Montag positiv beschieden hat. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg will die Förderbescheide in Kürze übergeben.

 


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