Ostdeutsche Berufsrückkehrerinnen wollen Vollzeitjobs

  • 20.12.2011
  • md
  • Aktuelles

Die Erwerbsneigung ostdeutscher Frauen bleibt weiterhin hoch. Das beweist auch eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie ergab: Berufsrückkehrerinnen in Ostdeutschland streben mit 80 Prozent weit häufiger eine Vollzeitstelle an als die westdeutschen Frauen – da sind es weniger als 30 Prozent.

Ostdeutsche Frauen wollen Vollzeitjobs

Der Studie zufolge lag die  Erwerbstätigenquote von Frauen 2008 in Deutschland mit 64 Prozent deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 58 Prozent. Bei den 25- bis 54-jährigen Müttern mit zwei oder mehr Kindern war diese Quote mit 56 Prozent jedoch niedriger als der OECD-Durchschnitt von 60 Prozent. Frauen sind also hierzulande seltener erwerbstätig als anderswo, wenn sie mehrere Kinder haben.

 

Zudem hat sich das Arbeitsvolumen der Frauen in den letzten Jahren nicht wesentlich erhöht. Das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Vollzeiterwerbstätigkeit der Frauen in Deutschland zwischen 1991 und 2010 um 20 Prozent zurückgegangen ist und gleichzeitig geringfügige Beschäftigung und Teilzeitarbeit zugenommen haben. Hier bleiben Potenziale ungenutzt, da fast die Hälfte der teilzeitbeschäftigten und zwei Drittel der geringfügig beschäftigten Frauen potenziell länger arbeiten möchten.


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