REpower: Arbeitgeber brechen Tarifverhandlungen ab

  • 31.10.2012
  • md
  • Aktuelles, Metall-/Elektro, Tarif

Die Tarifverhandlungen für die 1800 Beschäftigten des REpower-Konzerns sind von den Arbeitgebern unerwartet abgebrochen worden. Die Beschäftigten sind sauer, die IG Metall entscheidet nächste Woche, wie es weitergeht.

„Nachdem es in der letzten Runde Fortschritte gab, haben sie uns heute vollkommen unerwartet erklärt, dass es keinen Tarifvertrag geben wird. Das Verhalten ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Geschäftsleitung hat offenbar nur einen Grund gesucht, um die Verhandlungen scheitern zu lassen“, sagte Tarifsekretärin Stephanie Schmoliner, die die Verhandlungen für die Bezirke Küste und Berlin-Brandenburg-Sachsen führt.

Über das weitere Vorgehen der IG Metall wird die Tarifkommission in der nächsten Woche beraten. „Die Beschäftigten haben mit den beiden Warnstreiks eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit sind, für einen Tarifvertrag zu kämpfen. Unsere Forderung nach einer stufenweisen Anerkennung der Tarifverträge für die Metall- und Elektroindustrie bleibt weiter bestehen“, sagte Schmoliner.