Stahltarifrunde: 3,5 Mogel-Prozent? Neue Warnstreikwelle beschlossen

  • 14.02.2008
  • md
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3,5 Prozent für 16 Monate boten die Stahlarbeitgeber der IG Metall an. Unakzeptabel, sagte die Tarifkommission. Dafür sind wir hier nicht zu Hunderten zu Warnstreiks auf die Straße gegangen, sagten die Teilnehmer einer Kundgebung vor dem Verhandlungsort der zweiten Runde in den Tarifgesprächen für die 8000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie am Donnerstag in Berlin.

Kämpferische Stimmung auf der Kundgebung in Berlin am 14. Februar: Mehr muss her!

3,5 Prozent für 16 Monate, das sind auf zwölf Monate gerechnet nur 2,6 Prozent. Knapp über der Inflationsrate. Das kann die IG Metall nicht akzeptieren, sagte der Verhandlungsführer, Bezirksleiter Olivier Höbel vor rund 300 Kundgebungsteilnehmern.

 

"Die wirtschaftliche Lage ist ausgezeichnet, auch die Arbeitgeber bestreiten das nicht. Deshalb fordern wir acht Prozent und 100 Euro für Azubis", sagte er. Vor der dritten Verhandlung müsse noch mehr Druck aus den Betrieben kommen, damit die Arbeitgeber in dern nächsten Runde ein verhandelbares Angebot vorlegen. Kommt bei der Verhandlung am 21. Februar  kein akzeptables Ergebnis heraus, sind Urabstimmung und Arbeitskampf unvermeidlich, sagte Höbel. Bis 19. Februar rollt die zweite Warnstreikwelle. Parallel dazu bereitet die IG Metall sich jetzt auf einen möglichen Arbeitskampf vor, hieß es in der Tarifkommission.



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