Tarifstreit bei Repower: Demo vor der Verhandlung

  • 31.10.2012
  • md
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Trotz Feiertag in Brandenburg: Rund 30 Beschäftigte von Repower in Trampe und Eberswalde fuhren am Mittwoch nach Hamburg zum Warnstreik für einen Tarifvertrag. Parallel zu den Tarifverhandlungen demonstrierten sie vor dem Hauptsitz des Windkraftanlagenherstellers gemeinsam mit rund 700 Kolleginnen und Kollegen aus Bremerhaven, Hamburg, Husum und Osterrönfeld.

REpower: Warnstreik zu den Tarifverhandlungen am 31. Oktober in Hamburg

"Die Beschäftigten wollen eine transparente und nachvollziehbare Bezahlung", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, auf der Kundgebung. Er forderte Repower auf, in den heutigen Tarifverhandlungen einen Abschluss möglich zu machen: "Zu sauberer Energie gehört auch gute Arbeit zu fairen Tarifbedingungen. Dann können wir gemeinsam die Probleme der Branche angehen und bei der Bundesregierung für eine konsequente Umsetzung der Energiewende werben", so der Gewerkschafter.

 

Die IG Metall fordert eine stufenweise Anerkennung der Tarifverträge für die Metall- und Elektroindustrie sowie einen Tarifvertrag zur Rufbereitschaft der Servicetechniker. Betroffen sind rund 1 800 Beschäftigte der REpower Systems SE in Bremerhaven, Hamburg, Husum, Osterrönfeld, Trampe und Eberswalde, der REpower Systems GmbH mit diversen Serviceniederlassungen sowie der PowerBlades GmbH in Bremerhaven, die alle zum indischen Suzlon-Konzern gehören.