Junge Aktive - Ein Qualifizierungsprogramm für engagierte Kolleginnen und Kollegen

 

Die Qualifizierungsreihe läuft erfolgreich in allen Bezirken der IG Metall. Die "Personalentwicklung fürs Ehrenamt" - so der offizielle Titel - wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Aus- und Weiterbildung beim Vorstand der IG Metall durchgeführt.

 

Das Programm besteht aus einem guten Mix theoretischer und praktischer Bildung. Wir werden unterstützt von Expertinnen und Experten, die ihr Fachwissen einbringen und mit den Teilnehmenden diskutieren. Neben dem Projektmanagement geht es in den einzelnen Modulen um Schlüsselqualifikationen wie Präsentationstechniken, Rhetorik, das Organisieren von Beteiligung, kollegiale Beratung und Coaching, Kommunikation und Gesprächsführung, Organizing und Kampagnenplanung, Verhandlungsführung, Gewerkschaftsrechte im Betrieb, Öffentlichkeitsarbeit sowie den Umgang mit Widerstand und Konflikten - Methoden und Techniken, die die Persönlichkeit weiterentwickelt.

 

Die Reihe setzt sich aus dem Auftaktworkshop, einem einwöchigen Einstiegsseminar und drei weiteren zweieinhalbtägigen Modulen zusammen - im Zeitraum von knapp einem Jahr. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an einem eigenen Projekt. Die Projektideen sind vielfältig: Von einer Betriebslandkarte für Werkverträge über die Aktivierung der Vertrauensleutearbeit bis zu Ansprachekonzepten für Angestellte oder Leiharbeitskollegen, Strukturveränderungen im Betrieb mitgestalten.

 

Die erfolgreiche Arbeit kommt nicht immer überall gleich an. Wie kommunizieren wir unsere Arbeit mitgliederwirksam im Betrieb? Wie finden wir heraus, was für unsere Zielgruppen wichtig ist? Wie planen wir beteiligungsorientiert? Wie überzeugen wie die Menschen für die IG Metall? Das sind nur einige Fragen, die in den Projekten systematisch mitbearbeitet werden.

 

Wir bieten mit der Reihe "Junge Aktive" einen Raum, in dem engagierte IG Metallerinnen und IG Metaller gemeinsam etwas durchdenken und entwickeln können, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. In der gemeinsamen Arbeit über den Zeitraum von einem Jahr entsteht ein Netzwerk. Wir wünschen uns, dass dieses Netzwerk auch nach der Ausbildung lebendig bleibt.


Gruppen

Pinnwand

  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
  • Respekt! Kein Platz für Rassismus
  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!
  • Mitglied werden in der IG Metall

WIR in der IG Metall

  • Jan Andrä

    stellvertretender Vertrauenskörper-Leiter im Volkswagen Sachsen Fahrzeugwerk in Zwickau

    „Wir brauchen ein anderes Bewusstsein für unsere persönliche Zeit."

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  • Pascal Grummich

    Vertrauensmann im BMW Werk Leipzig

    „Ich will drei Stunden mehr Freizeit in der Woche. Mir fehlt oft Zeit für mich.“

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  • Stephanie Mann

    Robert Bosch Power Tools GmbH, Anlagenbedienerin in der Motorenfertigung

    "Ich bin für die 35-Stunden-Woche, weil ich mehr Zeit für meinen Freund und mein Hobby die Fotografie haben möchte - und auch für den Hausbau sowie für mein Hobby Fußball!"

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  • Dirk Michalski

    Betriebsrat und Vertrauenskörper-Leiter bei Porsche in Leipzig

    „35 Stunden sind genug. Dann bleibt mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys.“

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  • Sindy Heidner

    stellvertretende Betriebsratsvorsitzende bei Sodecia Powertrain in Oelsnitz

    "Die 35-Stunden-Woche ist bei uns im Betrieb dringend nötig. Wir haben Vier-Schicht-Betrieb. Mit einer Arbeitszeitverkürzung ließen sich die Schichtsysteme besser koordinieren."

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