Kurz und knapp: Das ist die JAV

JAV, das heißt: Jugend- und Auszubildendenvertretung. Das bedeutet: Interessenvertretung der Jugendlichen und Auszubildenden im Betrieb.

 

 

 

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am Wahltag das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und alle, die zu ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

 

Wer darf gewählt werden?

Wählbar sind alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

 

Wann wird gewählt?

Das steht im Gesetz: Wahlzeitraum für die regelmäßigen JAV-Wahlen ist zwischen 1. Oktober und 30. November. Gewählt wird alle zwei Jahre. Ausnahme: Wenn es eine vorgezogene Neuwahl gegeben hat oder die JAV zum ersten Mal außerhalb des regelmäßigen Wahlzeitraums gewählt wurde, muss im Oktober/November 2004 nur dann erneut gewählt werden, wenn die JAV bereits länger als ein Jahr im Amt ist.

 

Aufgaben der JAV

Die JAV kümmert sich darum,

  • dass Gesetze und Verordnungen, Betriebsvereinbarungen und die jeweils gültigen Tarifverträge eingehalten werden.
  • die Ausbildung qualifiziert, zukunftsorientiert und sinnvoll ist.
  • dass es eine Perspektive nach der Ausbildung gibt - Übernahme.
  • informiert über die Rechte während der Ausbildung. Sie hat einen Überblick über alles, was den Azubis zusteht.

Rechtliche Grundlagen der JAV zur Lösung von Problemen sind

 

  • Tarifverträge
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JASchG)
  • Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)
  • Berufsbildungsgesetz (BBiG)
  • Betriebsvereinbarungen
  • Verordnungen

Jugend

Termine

Mai17

17.05.2018 - 10.08.2018

„en Route“ - Silvia Lorenz und Peter Pilz

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Pinnwand

  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
  • Respekt! Kein Platz für Rassismus
  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!
  • Mitglied werden in der IG Metall

WIR in der IG Metall

  • Klaus Zombronner

    Betriebsratsvorsitzender bei SIAG Tube & Tower in Leipzig

    „ Schichtarbeit killt Familienzeit.“

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  • Uwe Tröger

    Vertrauensmann und Mitglied der Vertrauenskörper-Leitung bei Volkswagen Sachsen im Werk Zwickau

    „Nachtschichten sind für den Körper schädlich und nicht gesund. Wir sind als Menschen einfach nicht dafür gebaut, nachts zu arbeiten.“

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  • Marco Thees

    Vorsitzender der Jugend- und Ausbildungsvertretung bei Bitzer in Schkeuditz

    „Viele qualifizierte Kollegen gehen in den Westen, weil sie dort weniger arbeiten für mehr Geld.“

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  • Daniela Schwaiger

    Vertrauensfrau im VW Motorenwerk in Chemnitz

    "Ich will leben und etwas erleben - und nicht arbeiten, um zu überleben."

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  • Markus Kapitzke

    Vertrauenskörperleiter und 2. stellvertr. Betriebsratsvorsitzender im BMW Motorradwerk Berlin

    „Persönliche Flexible Arbeitszeit sorgt für zufriedene Menschen.“

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