Internationaler Tag gegen Rassismus

Miteinander für morgen – solidarisch und gerecht!

  • 21.03.2019
  • aw
  • Aktuelles, Vertrauensleute, Jugend/Azubis

Die IG Metall setzte am Donnerstag, 21. März, ein Zeichen gegen Rassismus. Gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann, gedachte die IG Metall im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen am Internationalen Tag gegen Rassismus der unzähligen Opfer von Rassismus und rechtsextremer Gewalt.

Metallerinnen und Metaller setzen gemeinsam mit Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender IG Metall, und Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, ein Zeichen gegen Rassismus - Foto: IG Metall

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind eine zunehmende Bedrohung unserer Demokratie. Dem stellen sich viele engagierte Metallerinnen und Metaller entgegen. Sie setzen dafür ein, dass alle Menschen frei, respektvoll, sicher und fair miteinander arbeiten und leben können.

„Unsere Solidarität zeigen wir heute mit allen, die für ein gutes Leben streiten. Gemeinsam werden wir den Wandel vorantreiben – sozial, ökologisch, demokratisch!“, betonte Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen.

Die IG Metall macht sich für betriebliche und gesellschaftliche Integration stark. So ermöglicht zum Beispiel das Integrationsjahr in Ausbildung und Arbeit geflüchteten Menschen und Menschen mit Schwierigkeiten bei der Integration in den Arbeitsmarkt den Einstieg in den Betrieb.

Auch für die jungen Metallerinnen und Metaller im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen spielt das Thema eine zentrale Rolle. Ein Highlight in diesem Jahr wird der Austausch zwischen der ÖGB-Jugend Niederösterreich und der IG Metall Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen im Juni sein. Jeweils 15 Teilnehmende aus Österreich und Deutschland tauschen sich bei einem sechstägigen Treffen in Berlin zur Arbeit der gewerkschaftlichen Jugend in beiden Ländern aus. Ein wichtiger Schwerpunkt werden die Erfahrungen der österreichischen Kolleginnen und Kollegen mit der Veränderung von Leben und Arbeit unter einer rechten Regierung sein. Für 2020 ist dann ein Besuch der deutschen Delegation in Österreich geplant.

Hintergrund:
Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert an die Demonstration Tausender Menschen in Südafrika gegen die Rassendiskriminierung am 21. März 1960. Die Regierung griff mit Waffengewalt ein und tötete 69 Menschen. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat diesen Tag später zu einem Aktionstag gegen Rassismus erklärt, an dem der Opfer von Rassismus gedacht wird.