Pressemitteilung vom 27. Oktober 2021

IG Metall geht am 29. Oktober bundesweit für fairen, sozial-ökologischen Wandel der Industrie auf die Straße

  • 27.10.2021
  • aw
  • Pressemitteilung

Politisches Frühstück mit Jörg Hofmann von 8.00 bis 11.00 Uhr im Regierungsviertel in Berlin Vier thematische Boote von 8.00 bis 9.00 Uhr auf der Spree Aufruf an die Politik, einen fairen Wandel der Industrie mit massiven öffentlichen Investitionen und flankierenden Arbeitsmarktmaßnahmen zu unterstützen

Bundesweit werden am Freitag, 29. Oktober 2021, tausende Metallerinnen und Metaller auf Straßen und Plätzen ihre Forderungen an die Politik richten. Die IG Metall mischt sich mit Kundgebungen, Demonstrationen und mehr in die laufenden Koalitionsverhandlungen ein.

Unter dem Motto „FairWandel – sozial, ökologisch, demokratisch“ gehen Metallerinnen und Metaller in mehr als 50 Städten auf die Straße. In Berlin wird Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall von 8 bis 11 Uhr im Regierungsviertel zwischen Reichstagsgebäude und

Paul-Löbe-Haus mit Politikerinnen und Politikern diskutieren. In der Hauptstadt werden mehr als 900 Metallerinnen und Metaller erwartet. Mit dabei sein werden auch Bezirksleiterin

Birgit Dietze und Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Berlin, um mit betrieblichen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen und mit Vertretern der Politik über die Forderungen der IG Metall zu diskutieren.

Was?                    Kundgebung, Politisches Frühstück und Spree-Aktion mit Booten

Wann?                 Freitag, 29. Oktober 2021, von 8.00 bis 11.00 Uhr

Um 8.00 Uhr starten vier thematische Boote mit rund 100 Metallerinnen und Metallern am Anleger am Hauptbahnhof

Von 8.00 bis 11.00 Uhr Bühnenprogramm und Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik: u.a. Norbert Walter-Borjans, Parteivorsitzender der SPD, Hubertus Heil, komm. Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen (angefragt) und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer Bündnis 90/ Die Grünen, Johannes Vogel, stellvertretender Bundesvorsitzender FDP (angefragt), Thomas Heilmann, Bundestagsabgeordneter der CDU und Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke

Wo?                      Regierungsviertel – zwischen Reichstagsgebäude und Paul-Löbe-Haus

Vier thematische Schiffe (Stahl, Automobil, Jugend, Schiene) werden die Forderungen der IG Metall an die Politik am Aktionstag in Berlin auf der Spree weithin sichtbar machen. Auf den vier Schiffen fahren rund 100 Metallerinnen und Metaller aus den unterschiedlichen Branchen und der Jugend mit.

Um 8.00 Uhr werden die Schiffe am Ableger Hauptbahnhof an der Moltkebrücke ablegen – und nacheinander im Abstand auf der Spree vorbei am Regierungsviertel in Richtung Berliner Stadtschloss fahren. Gegen 8.25 Uhr drehen die Schiffe nacheinander, fahren zurück bis zur Höhe Siegessäule (Luther-Brücke) und legen gegen 9.00 Uhr wieder am Anleger Hauptbahnhof an. Die besten Bilder können vom Veranstaltungsort im Regierungsviertel zwischen

Friedrich-Ebert-Platz und Paul-Löbe-Haus – hinter der Bühne direkt an der Spree – oder gegenüber vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus aufgenommen werden.

„Die Transformation gelingt nur mit den Menschen“, sagt Birgit Dietze, IG Metall Bezirksleiterin Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Wir brauchen eine klimagerechte Industrie und gute, sichere Arbeitsplätze. Jetzt geht es darum, dass die Politik die richtigen Weichen stellt  für eine faire, soziale und gerechte Zukunft und eine aktive Industriepolitik, die niemanden zurücklässt.“

Metallerinnen und Metaller fordern von der künftigen Bundesregierung massive Investitionen in moderne Infrastruktur und Zukunftstechnologien, den Verzicht auf Entlassungen in der Transformation, eine tragfähige Perspektive für zukunftsfähige Arbeitsplätze vor Ort anstelle von Verlagerungen ins Ausland sowie eine Qualifizierungsoffensive und sichere Ausbildung. Bis 2030 braucht es öffentliche Zukunftsinvestitionen in Höhe von 500 Milliarden Euro, so eine weitere zentrale Forderung. Die notwendigen Investitionen müssen durch eine solidarische Finanzierung getragen werden.

Für Rückfragen: Birgit Dietze, 0170 33 33 441


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