01. September 2014: IG Metall besorgt über Rechtsruck und desaströse Wahlbeteiligung in Sachsen

  • 03.09.2014
  • Aktuelles

Für die IG Metall ist der Rechtsruck in Sachsen und die zweitschlechteste Wahlbeteiligung bei einer Landtagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik besorgniserregend. „Es ist für Demokraten nicht hinnehmbar, dass rechtspopulistische Gruppierungen völlig ungeniert ihr Unwesen treiben und rund 15 Prozent der Stimmen abfangen. Die desaströse Wahlbeteiligung ist auch eine Quittung für eine mangelnde Auseinandersetzungskultur der CDU mit den politisch unbequemen Themen der Bürger in Sachsen“, sagte Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter für Berlin, Brandenburg und Sachsen.

„Die künftige Landesregierung steht in der Verantwortung, die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen ernst zu nehmen und überzeugende Lebensperspektiven in Sachsen zu schaffen. Eine verlässliche Industrie-, Beschäftigungs-, und Bildungspolitik ist hierbei ebenso unverzichtbar wie ein funktionierendes Arbeitsministerium“, so Höbel.

„Wir erwarten eine stabile Regierung, die gute und klare Verabredungen trifft, um die Bürger endlich von den Fesseln des Niedriglohns zu befreien. Auch in Sachsen muss bei der Vergabe öffentlicher Aufträge der Tariflohn der Mindeststandard in einem Vergabegesetz werden“, forderte Höbel.

Die IG Metall biete der künftigen Staatsregierung ihre kreative Mitwirkung an, um praxisnahe Lösungen für ein attraktives Sachsen zu entwickelt.

Pressemeldung als pdf-Datei