13. Juni 2013: IG Metall: Gute Arbeit erfordert Demokratisierung der Wirtschaft

  • 20.06.2013
  • Aktuelles

19. Ordentliche Bezirkskonferenz der IG Metall am 13. Juni in Chemnitz - Unter dem Motto „Arbeit: sicher und fair!“ diskutieren am Donnerstag in Chemnitz rund 160 Delegierte und Teilnehmer des IG Metall Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen die Perspektiven zur Gestaltung und Regulierung der Arbeitswelt. Die Qualität und Perspektiven von Beschäftigung, Arbeitszeiten, Leistungsdruck und der Umgang mit Werkverträgen stehen dabei auf den Prüfstand.

Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen bekräftigte vor der Konferenz die politische Agenda für eine faire Arbeitswelt: "Die heutigen Leistungserwartungen folgen der Vermarktlichung aller Prozesse. Flexibilisierung und Entgrenzung von Arbeitszeit, Outsourcing und Werkverträge sowie Leiharbeit sind die sichtbaren Wegbegleiter, die den Druck auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten massiv erhöhen. Wir akzeptieren deshalb prekäre und schlecht bezahlte Arbeit nicht, die häufig noch mit Verfallsdatum endet.“

„Ob Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder unsichere und prekäre Berufskarrieren, gute Arbeit braucht eine Demokratisierung der Wirtschaft, um auf gleicher Augenhöhe die Zukunft der Beschäftigten wirksam zu gestalten“, sagte Höbel.