22. Mai 2014: SIEMENS-Aktionstag am 23.Mai

  • 06.06.2014
  • Aktuelles

IG Metall fordert: Sichere Zukunft für Siemens-Standorte und stabile Arbeitsplätze

 

Anlässlich der geplanten Neuausrichtung des Siemens-Konzerns fordert die IG Metall eine verlässliche Strategie für die Zukunft der 20 Standorte und Niederlassungen in Berlin/Brandenburg und Sachsen mit den rund 16.000 Beschäftigten. Insbesondere gefährde das Ziel, eine Milliarde Euro einzusparen und vier Sektoren aufzulösen, Tausende Arbeitsplätze auf unterschiedliche Weise und führe zwangsläufig auch zu Stellenabbau. Hinzu käme die Übergabe des Bahngeschäftes an Alstom im Gegenzug für die Übernahme von dessen Energiesparte. Unternehmensweit sind die Beschäftigten angesichts der bevorstehenden tiefgreifenden Veränderungen erneut stark verunsichert.

Am 23. Mai werden im Rahmen eines bundesweiten Siemens-Aktionstages IG Metall-Vertrauensleute und Betriebsräte an allen Standorten für eine nachhaltige Unternehmenspolitik unter der Losung „

 

„Eine Neuausrichtung des Konzerns muss die Kompetenzen der Standorte mit der IG Metall und den Betriebsräten konstruktiv weiter entwickeln. Das ist für uns die Grundlage an den entsprechenden Zukunftskonzepten mitzuarbeiten. Mit dem Know how der hochqualifizierten Facharbeiter, Ingenieure, Entwickler und Wissenschaftler bringen die Beschäftigten beste Voraussetzung für Siemens mit, um die Standorte nicht nur zu erhalten, sondern nachhaltig auszubauen", sagte IG Metall Bezirksleiter Olivier Höbel.

 

Das Motto „One Siemens. Aber mit allen." greift das Bild eines integrierten Unternehmens auf. Das Fundament bildet das Zukunftsprogramm „Siemens 2020", das IG Metall und Betriebsräte unter Einbeziehung der Beschäftigten

One Siemens. Aber mit allen." Flugblätter verteilen und protestieren. Die IG Metall stellt dem Siemens-Sparprogramm das Konzept der langfristigen Perspektive „Siemens 2020" dagegen. Mit vielfältigen Aktionen innerhalb und außerhalb der einzelnen Betriebe wenden sich die Beschäftigten gegen eine ideenlose Kostensenkung und gegen einen Arbeitsplatzabbau.

 

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