23. Januar 2014: Mitgliederbilanz 2013 - IG Metall in Berlin-Brandenburg und Sachsen wächst in den Betrieben

  • 27.01.2014
  • Aktuelles

Im vierten Jahr in Folge hat die IG Metall im Bezirk Berlin, Brandenburg und Sachsen einen Mitgliederzuwachs erzielt. Möglich wurde dieser Erfolg, weil 8.190 neue Mitglieder eingetreten sind. Zum Jahresende 2013 hatte die IG Metall 153.476 Mitglieder. Darunter 66.368 Mitglieder in Berlin-Brandenburg und 87.108 Mitglieder in Sachsen

Mit einem Plus von 2,0 Prozent stieg die Zahl der im Betrieb beschäftigten Mitglieder um 1.830. Besonders erfreuliche ist die Entwicklung bei den Auszubildenden und den unter 27-jährigen Mitgliedern sowie den Angestellten. Im letzten Jahr stieg die Mitgliederzahl bei den Auszubildenden um 2,6 Prozent und bei den unter 27-Jährigen um 1,5 Prozent. Die Zahl jugendlicher Mitglieder unter 27 Jahren stieg auf insgesamt 11.439 Mitglieder.

Die IG Metall wächst mit 5,4 Prozent derzeit am stärksten bei kaufmännischen Angestellten, technischen Experten und Ingenieuren. Dieser nachhaltige Aufwärtstrend ist Ergebnis der thematischen Ausrichtung mit Projekten an Hochschulen sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. 16.791 Angestellte, Ingenieure und technische Experten sind in der IG Metall organisiert.

Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter von Berlin-Brandenburg-Sachsen zeigte sich über die positive Entwicklung erfreut. Es gäbe ein neues Selbstbewusstsein und den Mut der jungen Generation, sich im Betrieb einzumischen. „Wir sind in den Betrieben stärker geworden, weil wir die Themen der Menschen aufgreifen, mit ihnen gemeinsame um Lösung ringen und diese mit ihnen auch durchsetzen. Die Beschäftigten wissen sehr genau, mit wem die Durchsetzung demokratischer Rechte im Betrieb gelingt.“

Laut den Ergebnissen einer im Frühjahr letzten Jahres durchgeführten Beschäftigtenbefragung, an der sich im IG Metall Bezirk 28.087 Menschen beteiligten, stehen für die Beschäftigten das Recht auf Altersteilzeit, berufsbegleitende Qualifizierung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie gute Arbeit und ein gutes Einkommen ganz vorn.