26. März 2013: 1. Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie Sachsen vertagt

  • 26.03.2013
  • Aktuelles

Ohne jede Annäherung endete heute in Radebeul bei Dresden nach gut einer Stunde die erste Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall fordert 5,5 Prozent höhere Einkommen für die Dauer von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber lehnten, wie in den anderen Tarifgebieten, schroff ab und verwiesen auf eine schlechte Lage. Zu einem konkreten Angebot waren sie nicht bereit.

Olivier Höbel, Bezirksleiter und IG Metall-Verhandlungsführer sagte: „Unsere Forderung passt sehr gut in die Landschaft. Wir stärken durch Einkommenserhöhungen die Kaufkraft und sorgen damit gerade in Sachsen für  Nachfrage, wirtschaftlichen Aufschwung sowie stabile und fair bezahlte Arbeitsplätze. Die Arbeitgeber stehen in der Pflicht, den durch die Beschäftigten erarbeiteten Anteil am Erfolg zu honorieren. Unsere Forderung ist bezahlbar und die tatsächliche Lage in den Unternehmen ist vielfach besser als die Laune mäkelnder Wirtschaftsvertreter.“

Die zweite Tarifverhandlung in Sachsen mit dem VSME findet am 24.04.2013 um 9:00 Uhr, im Hotel Marriott Leipzig, am Hallischen Tor 1, 04105 Leipzig, statt.

Die Friedenspflicht endet am 30. April 2013 um 24:00 Uhr, danach sind Warnstreiks möglich.