26. März 2014: IG Metall eröffnet Diskussion zur Stahltarifrunde 2014 - Altersteilzeit, Beschäftigungssicherung und Werkverträge sind zentrale Themen

  • 26.03.2014
  • Aktuelles

Am 31. Mai 2014 endet die Laufzeit eines ganzen Pakets von Tarifverträgen für die rund 8.000 Beschäftigten in der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie. Neu zu verhandeln sind die Löhne, Gehälter und die Ausbildungsvergütungen sowie die Bedingungen für Altersteilzeit, Beschäftigungssicherung und Arbeitszeitkonten. Die IG Metall erwartet ebenfalls intensive Beratungen zu Werkverträgen in der Branche.

Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter in Berlin, Brandenburg und Sachsen und Verhandlungsführer für die Stahlindustrie sagte zu den qualitativen Forderungen: „Die Diskussionen aus den Betrieben machen deutlich, dass Beschäftigungssicherung und Arbeitszeitkonten sowie die Altersteilzeit den Beschäftigten außerordentlich wichtig sind. Wir streben ein Tarifergebnis an, dass die berechtigten Interessen der Arbeitnehmer in der Stahlindustrie abbildet. Über die Forderung zur Einkommenserhöhung werden wir erst kurz vor Ende der Vertragslaufzeit beschließen, um einen zeitnahen Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Halbjahr 2014 und im Jahr 2015 zu bekommen.“

Die Mitglieder der Tarifkommission entschieden am Mittwoch, 26. März, in Berlin-Schönefeld einstimmig, den Tarifvertrag Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung zum 31. Mai 2014 zu kündigen.

Ein Verhandlungstermin ist noch nicht vereinbart.