27. Oktober 2011: Zukunft der Holzwerkstoffindustrie: IG Metall und Arbeitgeber im Dialog

  • 28.10.2011
  • Aktuelles

Am 2. November 2011 findet von 11 bis 16 Uhr im Rathaus in Baruth/Mark. Redaktionen sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.

 

Die IG Metall verfolgt mit diesem Dialog das Ziel, die industriepolitisch wichtige

Branche in der Region Berlin-Brandenburg voranzubringen. Ein wesentlicher

Aspekt ist die Sicherung von Fachkräften und Fachkräftenachwuchs der

Holzwerkstoffindustrie mit derzeit rund 2.500 Beschäftigten, die vorrangig für die Möbel- und Bauindustrie produziert.

Die Werke in Brandenburg und Sachsen gehören zu den weltweit produktivsten und modernsten der Branche. Sie produzieren Laminatfußböden, Spanplatten für die internationale Möbelindustrie sowie Hölzer und Platten für die Bauwirtschaft.

 

Im Vorfeld der Veranstaltung sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall

Berlin-Brandenburg-Sachsen: "Wir wollen mit den Unternehmen, Instituten und

dem Arbeitgeberverband für unsere Region ein Zeichen des Aufbruchs setzen.

Dazu müssen wir die Rahmen- und Arbeitsbedingungen auf den Prüfstand

stellen. Die Branche hat zwar gute Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen

unserer Region, in der Öffentlichkeit und für junge Menschen erscheint sie

bislang profilschwach und ohne Perspektive.“

 

In Berlin und Brandenburg produziert die Holzwerkstoffindustrie an vier

Standorten mit rund 2.500 Beschäftigten. An der Spitze der zu lösenden

Aufgaben stehen: Genügend Fachkräfte zu bekommen, die Verfügbarkeit und

Kostenentwicklung bei Rohstoffen vor dem Hintergrund wachsender Nachfrage

(etwa durch die Zellstoffindustrie) sowie die Entwicklung innovativer und

energieeffizienter neuer Produkte.

der erste IG-Metall-Fachdialog zur Zukunft der Holzwerkstoffindustrie statt. Dabei diskutieren Unternehmer, Betriebsräte sowie Vertreter des

Wirtschaftsministeriums und von Verbänden über die Innovationsfähigkeit und

die Herausforderungen, vor denen die Branche in unserer Region steht.