30. Juni 2014: IG Metall ruft in ostdeutscher Stahlindustrie zu Warnstreiks auf

  • 01.07.2014
  • Aktuelles

Die IG Metall ruft die Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie ab dem 1. Juli zu Warnstreiks auf, um den Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen erhöhen, nachdem die bisherigen Verhandlungen ohne Ergebnis blieben. Die IG Metall fordert für die rund 8 000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie fünf Prozent mehr Geld für zwölf Monate und eine Fortführung der auslaufenden Tarifverträge über Altersteilzeit, Beschäftigungssicherung, der Übernahme der Ausgebildeten sowie Regelungen zu Werkverträgen.

„Die Arbeitgeber hatten zu keiner unserer Forderungen ein Angebot“, sagte Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Weder beim Einkommen, noch zu einem besseren Ausstieg älterer Beschäftigter sowie zur Regelung gegen den Missbrauch von Werkverträgen haben sich die Arbeitgeber ernsthaft eingelassen. Damit provozieren die Arbeitgeber den Konflikt“, sagte Höbel.


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