7. September 2007: IG Metall und Landesinnungsverband der Tischler in Sachsen verhandeln über neue Tarifverträge

  • 07.09.2007
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IG Metall und Landesinnungsverband der Tischler in Sachsen verhandeln über neue Tarifverträge und fordern Mindestlohn für die Branche

Die IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen und der Fachverband Holz und Kunststoff Sachsen haben am 6. September in Döbeln nach über siebenjähriger Unterbrechung wieder Tarifgespräche für das Tischlerhandwerk aufgenommen.

Am 15. Oktober 2007 werden die Tarifverhandlungen mit dem Ziel einer Einigung über Arbeitszeit, Entgelte und betrieblicher Altersvorsorge fortgeführt.

Zudem erheben die Tarifparteien die gemeinsame Forderung nach einer Einführung von Mindestlohnbedingungen in der Branche.

Der Verhandlungsführer des Landesinnungsverbandes, Mathias Graichen und der Fachsekretär der IG Metall Bezirksleitung, Bodo Grzonka erklärten: “Der ruinöse Wettbewerb durch Lohndumping schadet dem gesamten Tischlerhandwerk. Wir fordern, dass die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Tariftreue und Mindestlohnregelungen geknüpft wird.”

Der Landesinnungsverband vertritt rund 750 Meisterbetriebe im Tischlerhandwerk mit ca. 12.000 Beschäftigten in Sachsen. Das sind knapp 50 Prozent aller Tischler im Freistaat.

Persönliche Ansprechpartner:
Dr. Reiner Burkhardt
Tel. +49 (0) 351/28 178 51
;
tischler.sachsendon't want spam(at)t-online.de
Geschäftsführer des Fachverbandes Holz und Kunststoff Sachsen, Landesinnungsverband des Tischlerhandwerks im Freistaat Sachsen,

Bodo Grzonka
Tel. +49 (0) 30/2537 5038; Funk: +49 (0) 170 3333 560, bodo.grzonkadon't want spam(at)igmetall.de 
Tarifsekretär in der IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen


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