7. September 2007 : Neues Leben im ehemaligen Grohe-Werk

  • 07.09.2007
  • mr

Neues Leben im ehemaligen Grohe-Werk

Arbeit der IG Metall trägt Früchte

 

 

Das von der IG Metall initiierte Projekt "Perspektiven für Herzberg" kann  Erfolge vorweisen.

Die Firmen Hilse Metallbau GmbH, ASK Antriebs- und Komponenten GmbH und Siedle Warmpressteile GmbH werden zukünftig auf dem Werksgelände der ehemaligen Grohe-Herzberg GmbH produzieren.

Ralf Köhler, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Südbrandenburg erklärte:

"Unser Kampf um neue Arbeitsplätze und Perspektiven für die Jugend hat sich gelohnt.  Die IG Metall rechnet zukünftig mit der Einstellung von weiteren 70 Mitarbeitern in den neu angesiedelten Betrieben.“

 

Nach dem Schließungsbeschluss des Grohe-Standorts in Herzberg ist ein Großteil des Armaturenwerkgeländes erfolgreich vermarktet worden. Rund 85 Prozent des Gewerbeparks sind inzwischen verkauft oder vermietet.

 

Vor zwei Jahren haben die IG Metall und Vertreter des ehemaligen Grohe-Betriebsrates in Kooperation mit dem IMU-Instituts und der Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH (EEpL) die Initiative „Perspektiven für Herzberg“ gestartet.

 Dieses Vorhaben wird durch die Stadt Herzberg und die Landesregierung unterstützt.

 

Hintergrund:

Mit der Übernahme der im Jahr 2005 geschlossenen Grohe-Galvanik in Herzberg/Elster rundet die Firma Siedle Warmpressteile ihr Profil als Anbieter von komplett fertig bearbeiteten Press- und Schmiedeteilen aus Messing ab. Dadurch ist es dem Spezialisten für Sanitärteile nun möglich, Produkte geschliffen, poliert vernickelt oder auch verchromt anbieten und liefern zu können. Mit dieser vergrößerten Fertigungstiefe erhofft sich das Unternehmen auch die Erschließung von neuen Potenzialen für Messingschmiedeteile. Die Galvanikanlage wird nun wieder fachgerecht angefahren und in diesem Zuge modernisiert. Insbesondere trifft dies auf die Steuerung zu. Damit erhält Siedle eine der modernsten Galvanik-Anlagen Europas. Mit Produktionsaufnahme wurden bereits zehn ehemalige Mitarbeiter der Firma Grohe eingestellt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage soll  im September 2007 erfolgen

 

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