Statement

Martin Passuth

Vorsitzender der Jugend- und Ausbildungsvertretung bei den Schmiedewerken Gröditz

„Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben. Danach sollten sich auch die Arbeitszeiten richten.“

Mehr Flexibilität und Gestaltung der Arbeitszeit durch uns Beschäftigte wäre sinnvoll. Altersteilzeit sollte unbedingt ausgebaut werden, weil gerade in der Schwerindustrie die Arbeit sehr belastend für den Körper ist. Deshalb müssen unsere älteren Kollegen entlastet werden. Über eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich, wie bei den Kollegen von Arcelor-Mittal in Eisenhüttenstadt, müsste man in Zukunft diskutieren.

Bei den Schmiedewerken Gröditz werden unlegierte Stähle, legierte Stähle, Werkzeugstähle und hochlegierte Stähle hergestellt und weiterverarbeitet. Rund 800 Beschäftigte fertigen Freiformschmiedestücke, Kurbelwellen für Schiffsmotoren, nahtlos gewalzte Ringe und Flansche, Radreifen für die Deutsche Bahn und mehr.