Tarifverträge im Metallhandwerk

Die Tarifbindung im Metallhandwerk ist nicht flächendeckend.

In Berlin Brandenburg gibt es umfassende Tarifverträge zwischen dem Fachverband Metall und der IG Metall. Die Entgelte wurden 2014 erhöht.

In Sachsen gibt es einen Manteltarifvertrag und weitere tarifliche Regelungen. Die Entgelte wurden allerdings letztmalig 2007 erhöht.

Mehr Geld für die Metallhandwerker

In Berlin gibt es seit September2014 2,2 Prozent Plus, in Brandenburg 2,3 Prozent. Die Vergütung der Auszubildenden steigt überproportional.

 

Die Entgeltstruktur im Metallhandwerk von Berlin und Brandenburg ist nunmehr neu geordnet. „Das alte System hat sich als zu kompliziert erwiesen“, sagte Peter Friedrich Verhandlungsführer der Bezirksleitung der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. Der bisherige Flexibilisierungszuschlag von fünf Prozent wurde gestrichen und auf die Hauptstufe aufgeschlagen.


Die Zusatzstufe, die an Anforderungen und Ausübungszeit gekoppelt ist, bleibt erhalten. Die Ausbildungsvergütungen steigen wie gefordert überproportional: Sie erhöhen sich um 2,2 bzw. 2,3 Prozent und sind an die um fünf Prozent erhöhte Hauptstufe gekoppelt. Zusätzlich wurde der prozentuale Anteil erhöht. „Insgesamt ein gutes Ergebnis, mit dem wir auch einen Schritt zur Angleichung von Berlin und Brandenburg geschafft haben“, sagte Peter Friedrich.

 

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  • 'prägnant' - Der Newsletter zur Wirtschafts- und Strukturpolitik im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
  • Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
  • "Arbeit: sicher und fair - FÜR ALLE"
  • Respekt! Kein Platz für Rassismus
  • Zwischen Familie und Beruf ist kein Platz für ein Oder!

WIR in der IG Metall

  • Philipp Prause

    Jugend- und Auszubildendenvertreter im VW Motorenwerk in Chemnitz

    „Wir sparen im Betrieb Überstunden in Arbeitszeitkonten an. Ich möchte über diese Zeit selbst verfügen können.“

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  • Hans-Joachim Porst

    Betriebsratsvorsitzender, Mahle Motorkomponenten Roßwein

    "Wenn in einer Partnerschaft beide in Schichten arbeiten, sieht man sich kaum noch. Mehr Flexibilität und weniger Stunden fördern auch den Zusammenhalt in den Familien."

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  • Jörg Butzke

    Betriebsratsvorsitzender bei Daimler Group Services Berlin

    “Mir ist die Balance zwischen Beruf und Privatleben wichtig”

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  • Bert Bredow

    Vertrauensmann und Mitglied der Vertrauenskörperleitung bei GE in Berlin

    „Flexible Arbeitszeit – Gleitzeit ist für mich wichtig. Aber wir wollen diese auch selbst gestalten.“

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  • Carmen Bahlo

    Betriebsratsvorsitzende ZF Getriebe Brandenburg

    "Wir brauchen gesundheitsverträgliche Schichtsysteme. Zu viele Nachtschichten belasten die Menschen sehr."

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